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Ueli Steck Kinder

Ueli Steck Kinder- Der mit 40 Jahren verstorbene Schweizer Bergsteiger Ueli Steck war eine Legende: Er jagte einen Rekord nach dem anderen. Im Jahr 2017 wollte er seinen eigenen Rekord brechen, indem er zwei Berge an einem einzigen Tag bestieg.

Die Leiche von Steck ist in Kathmandu eingetroffen. Dies bestätigt die Koordinatorin der Rettung, Mingma Sherpa, gegenüber Blick.ch in einer E-Mail. Die Unfallursache wurde nicht ermittelt. “Niemand hat ihn fallen sehen, also musste es ein Unfall sein. 6600 Meter war der letzte Ort, an dem er beobachtet wurde. Sein Standort war 5600 Meter, als er von der Rettungsmannschaft entdeckt wurde. Als meine Kollegen und ich ankamen, war er bereits tot. “, sagt der Bergführer.

Am 4. Oktober 1976 wurde in Langnau am Emmental, Schweiz, Ueli Steck (Spitzname Swiss Machine) geboren. Er starb am 30. April 2017 in Nuptse, Nepal.

Er galt weithin als einer der besten Solokletterer der Welt, insbesondere für die schnellen Begehungen hochalpiner Routen, für die er bekannt war. Der verheiratete Zimmermann lebte mit seiner Frau in Ringgenberg, einer Stadt in der Nähe von Interlaken, wo er seine Ausbildung erhalten hatte. Nuptse, ein Berg in der Nähe des Mount Everest, war am 30. April 2017 Schauplatz eines Bergunfalls, bei dem er ums Leben kam.

Er wurde 1976 in Langnau, Bern, als jüngster von drei Brüdern geboren, von denen der älteste der ehemalige NHL-Spieler Bruno Steck ist.

Ueli Steck begann mit 12 Jahren mit dem Klettern, mit 18 bezwang er die Eiger-Nordwand und den Bonatti-Pfeiler des Mont-Blanc-Massivs.

Er und Stephan Siegrist bewältigten im Juni 2004 in 25 Stunden das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. 2005 absolvierte er den sogenannten Khumbu-Express und wurde vom Klettermagazin Climb! zu einem der drei besten Alpinisten Europas gekürt! An der Nordwand des Cholatse (6440 m) und der Ostwand des Tawoche sind dies die ersten Solobegehungen (6505 m).

Als er 2007 versuchte, den Südgrat der Annapurna über die gerade Route zu besteigen, wurde er getötet, als ein Stein auf ihn fiel. Mit zerstörtem Helm stürzte Steck über 200 Meter in die Tiefe, erlitt dabei aber nur Prellungen und eine Gehirnerschütterung.

Der baskisch-spanische Kletterer Iaki Ochoa de Olza brauchte seine Hilfe, deshalb stoppte er 2008 die Begehung der Route. Trotz seiner Bemühungen gelang es ihm, sich Ochoa zu nähern, der leider wenige Augenblicke später in Begleitung von Steck verstarb.

Das Magazin Beobachter verlieh Steck und Simon Anthamatten den Prix Courage 2008 für ihren heldenhaften Einsatz, anderen Kletterern das Leben zu retten.

An der Bergsteigerfront wurde Steck 2008 mit dem Eiger Award ausgezeichnet, während er 2009 mit Simon Anthamatten die Nordwand des Tengkangpoche im alpinen Stil bestieg und den Piolet d’Or erhielt.

Er wurde 2013 von einem Steinwurf von Sherpas im Lager 2 am Mount Everest zusammen mit der Italienerin Simone Moro und dem Briten Jonathan Griffith, die ebenfalls an dem Kampf beteiligt waren, im Gesicht verletzt.

Infolge von Messerattacken und Morddrohungen mussten alle drei Bergsteiger vor Einbruch der Dunkelheit nur mit dem Nötigsten ins Basislager zurückkehren. Danach wurde die Fahrt abgebrochen.

Ein wütender Sherpa-Führer, der bei Sicherheitsarbeiten unterhalb von Lager 3 von den aufsteigenden Bergsteigern gestört wurde und sich Sorgen um die Sicherheit seiner Assistenten vor zu Boden fallenden Eisbrocken machte, soll den Kampf begonnen haben.

Die Schweizer entdeckten, dass eine beträchtliche Anzahl renommierter Alpinisten im Alter zwischen 40 und 45 Jahren auf dem Berg gestorben war. Denn mit zunehmendem Alter wird unser Körper anfälliger, aber die Gefahr bleibt.

„Ich bin erstaunt, wie viele Leute nach ihrem 40. Geburtstag einen Unfall hatten“, kommentierte er seitdem mehrmals. Trotzdem gab Steck zu diesem Anlass eine Party.

Wie ein Kletterer: im Zelt auf dem Shivling, einem 6543 Meter hohen Gipfel im nordindischen Himalaya, mit seiner Frau Nicole. Es war eine kleine Versammlung, aber wenigstens waren die Kartoffeln frisch.

Als Steck am 9. und 10. Oktober 2013 in 28 Stunden (Auf- und Abstieg) die Annapurna-Südwand allein durchstieg, wurde er als Quantensprung im Alpinismus gewertet. Zudem wurde ihm am 29. März 2014 der Piolet d’Or verliehen.

Eine Reihe von Veröffentlichungen stellten diese Steck-Besteigung in Frage, die nur von Dritten bis auf 7050 m Höhe beobachtet werden konnte. Bei Rückfragen zu Einzelheiten kam es zu Unstimmigkeiten, Steck konnte weder Bilder liefern noch die mitgenommene GPS-Uhr einschalten.

Sebastian Haag und Andrea Zambaldi kamen am 24. September 2014 während einer von Benedikt Böhm und Sebastian Haag organisierten Tour, an der auch Steck teilnahm, bei einer Lawine ums Leben.

Martin Maier, der mit Böhm und Steck begraben, aber später gefunden wurde, erhob Vorwürfe gegen sie. Ein vorzeitiges Ende ihrer Rettungsbemühungen wäre ein Fehler gewesen.