Tim Bülow Eltern

Tim Bülow Eltern – Johann von Bülow (* 26. September 1972 in München) ist ein deutscher Schauspieler, der sowohl im Theater als auch im Kino aufgetreten ist.

Bülow entstammt der mecklenburgischen Adelslinie von Bülow, dem Gründer der Stadt Bülow. Er ist ein entfernter Verwandter von Loriot, den er in den letzten Jahren seines Lebens zum ersten Mal persönlich kennenlernte, und er hat eine starke Affinität zu ihm. Derzeit lebt er mit seiner Familie in Berlin.

Tim Bülow Eltern
Tim Bülow Eltern

Von 1992 bis 1995 studierte er an der Otto-Falckenberg-Schule in München, wo er seine Lehre abschloss. Von 1996 bis 1998 trat er am Staatstheater Mainz auf, wo er seine erste professionelle Anstellung erhielt. 1998 gastierte er als Ferdinand in Friedrich Schillers Kabale und Liebe, die am Schauspielhaus Zürich aufgeführt wurde.

1999 wechselte er an das Spektakel Leipzig, wo er unter anderem in Rollen wie Wolfgang Engels’ neunstündiger Faust-Inszenierung des heranwachsenden Faust auftrat. Von 2000 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, wo er in verschiedenen Rollen mitwirkte, unter anderem als Titelfigur in Helge Schneiders Stück Mendy – das Musical.

Weitere bemerkenswerte Aufführungen waren Don Carlos in Friedrich Schillers gleichnamigem Drama, Fritz in Liebelei von Arthur Schnitzler und Happy in Death of a Salesman, die von Jürgen Kruse inszeniert wurden. Am Bau des Hauses waren auch die Direktoren Matthias Hartmann und Karin Beier beteiligt. Auch am Schauspielhaus Bochum trat Johann von Bülow in zahlreichen Konzerten auf.

2005 trat er als Nick in dem Film Who is Afraid of Virginia Woolf? auf, der von Karin Henkel inszeniert und am Düsseldorfer Schauspielhaus gespielt wurde. Zwischen 2006 und 2009 kehrte er in unregelmäßigen Abständen als Gastschauspieler an das Schauspielhaus Bochum zurück, unter anderem in Produktionen wie Motortown von Simon Stephens und Das weite Land von Arthur Schnitzler, beide unter der Regie von Dieter Giesing.

2011 spielte er die Partie des Manfred in einer Aufführung des gleichnamigen Werkes von Robert Schumann für Orchester, Sänger und Sprecher, die in der Tonhalle Düsseldorf unter der Leitung von Johannes Deutsch stattfand.

Tim Bülow Eltern
Tim Bülow Eltern

1995 trat er an der Seite von Franka Potente in der Komödie Nach Fünf im Urwald auf, in der er von der Kritik gefeiert wurde. In den folgenden Jahren trat er in zahlreichen weiteren Fernseh- und Filmrollen auf, darunter And Tomorrow Begins Life (Regie: Anno Saul 1996), Vom Kissing and Flying (Regie: Hartmut Schoen 1998) und Das Wunder von Lengede (Regie: Kaspar Heidelbach 2003), die alle auf Sat.1 ausgestrahlt wurden. Darüber hinaus sang und wirkte von Bülow im ARD-Fernsehfilm Klassentreffen (2004) sowie in der Linedance-Komödie Willkommen im Westerwald von Tommy Wiegand, die alle 2008 erschienen.

Weitere Filmaufführungen sind 3° kälter (Gewinner des Filmfestivals Locarno 2005), Die österreichische Methode (2004) und das preisgekrönte Drama The Stranger in Me (2007, das mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde) (Regie: Emily Atef 2008).

Seit Oktober 2008 ist er als Rechtsanwalt Thomas Welka in der ARD-Fernsehserie Die Anwälte zu sehen. In den folgenden Jahren trat von Bülow in zahlreichen Filmen und Fernsehsendungen auf, darunter In aller Stille (Grimme-Preis, Goldene Kamera nominiert 2011) und Laufen und Schießen (2011), beide Teil der Reihe Unter Verdacht . Von Bülow trat als Stephano, ein deutsch-italienischer Radbrecher-Server, in der improvisierten Sitcom We must talk! auf, in der sie 2011 zusammen mit Cordula Stratmann und Annette Frier die Hauptrolle spielte.

Tim Bülow Eltern
Tim Bülow Eltern

2011 trat von Bülow als Gastdarsteller in mehreren Tatort-Shows auf. Nach vielen Jahren in Nebenrollen wurde er als z. B. im ZDF-Film Die Schuld der Erben, neben Lisa Martinek, die die Hauptfigur des Films spielte. Im Jahr 2012 wurde berichtet, dass die Verfilmung von Five Friends von Bülow in der Rolle des Polizisten Hansen auftrat. 2014 war er unter anderem in der Fernsehserie Murder with a View zu sehen.