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Sophie Bagusat Alter

Sophie Bagusat Alter: Sophie Bagusat, die älteste Tochter der Kaffeegräfin Stephanie von Pfuel, musste sich aufgrund ihrer extremen Müdigkeit, Depressionen und Panikattacken in einer psychiatrischen Klinik behandeln lassen, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen.

Im ergreifenden Interview von BUNTE.de spricht sie über ihren Kampf um sich selbst, den Weg aus dem Burnout und darüber, dass ihr verstorbener Bruder Charly Bagusat ein Teil ihres Lebens bleibt.

Sophie Bagusat schien idyllisch aufgewachsen zu sein: Sie wuchs als Adlige in einem Schloss auf, besuchte die renommiertesten Schulen und hatte Zugang zum gesamten Globus. Doch für Stephanie von Pfuels Tochter mit dem Spitznamen „Kaffeegrafin“ wurde die Belastung irgendwann unerträglich.

Ihr unerbittliches Streben nach Perfektion ließ sie schließlich zusammenbrechen. Mit Hilfe von Alkohol und Drogen konnte die sehr sensible Frau nur mit Mühe ihre Fassade wahren. Sie war 31 Jahre alt und aß aufgrund ihrer Ängste viel zu wenig.

Ihr 26-jähriger Sohn Karl Bagusat kam 2019 bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben. „Natürlich haben wir ihn erwähnt“, sagte die Gräfin im Gespräch.

Es gibt Fotografien, die die Mutter der Braut in einem blauen Blazer und einem Kleid zeigen. An ihrem Hochzeitstag zog die Braut ein weißes Kleid mit einem Spitzenmieder und einem durchsichtigen Rock an. Alexander Bergmann, der Bräutigam, trug den Cutaway.

Sophie Bagusat spricht in ihrem Bestseller offen über ihre Depressionen, Essstörungen und Panikattacken. Ihre psychischen Schwierigkeiten stammen aus ihrer Kindheit. Weil sie schon als Kind Schwierigkeiten hatte, ihre Gefühle zuzugeben.

Mit der Scheidung ihrer Eltern, Stephanie von Pfuel und Bernd-Harald Bagusat, kam sie nicht zurecht. Im Interview mit „Exclusive“ verrät eine junge Frau: „Weil ich damals ein sehr emotionaler Mensch bin, der meine Gefühle unterdrückt hat,

und ich mich jedes Jahr zu Weihnachten zwischen Mutter und Vater entscheiden musste, war das ziemlich hart für mich mich.” Sie vermied schließlich alle emotional aufgeladenen Situationen.

Sophies Leben erscheint auf den ersten Blick nahezu ideal: Sie hat keine materiellen Sorgen und ihr stehen alle Türen offen. So sensibel sie auch ist, sie hat sich als Jugendliche oft in ihr Zimmer zurückgezogen, weil sie ihre innere Welt als unnatürlich und fremd empfand.

Als junge Frau wurde sie zurückhaltender und ernster. Sophie glaubt, sie müsse alles im Griff haben, mutig sein und “handeln”, bis plötzlich nichts mehr geht.

Im Alter von 28 Jahren litt Sophie Bagusat unter akuter Müdigkeit, Traurigkeit und zwei Jahren unter Panikattacken. Kompromisslos ehrlich..

2002 war sie in einer Anzeige für den Kaffeeröster Eduscho zu sehen. 2005 moderierte sie die MDR-Sendung Ein im Leben. Sie war Gast in zahlreichen politischen Diskussionssendungen, darunter hart aber fair (April 2009), Anne Will (Juni 2009) und Günter Jauch (Mai 2015).

Wenn schon, weil schon ist 2007 als ihre Autobiografie erschienen. In ihrem zweiten Buch stellt sie Tischdekorationen und Rezepte vor. Von 2011 bis 2012 moderierte sie die ZDFinfo-Einrichtungssendung Stephanie’s Wohnwunder.

Heute fühlt sie sich großartig. Sie schwärmt: “Extrem, extrem gut!” Der Weg zu diesem freudigen Leuchten war holprig. Im Jahr 2018 ging nichts für Sophie. Die älteste Tochter von Stephanie Gräfin von Pfuel (60) konnte aufgrund von Energiemangel und der Schnelllebigkeit des Lebens nicht mithalten. Sophie interpretierte die immer eindringlicheren Bitten ihres Körpers um eine Pause falsch.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Symptome erkannt wurden, die bei Sophie auf einen Herzinfarkt oder ähnliches hindeuteten: akute Müdigkeit, Traurigkeit und Panikattacken. Ein Glas Wein und ein paar Schlaftabletten waren Teil ihrer Routine geworden, um sich zu entspannen und den Schlaf zu finden, den sie sich wünschte.

Sophie hat ihren Arzt belogen, um Beruhigungsmittel zu bekommen. Sie behauptet in ihrem Buch, dass sie sich tagsüber immer ablenken konnte. In der Nacht konnten die Gedanken jedoch nicht mehr ohne Hilfe zum Schweigen gebracht werden. Irgendwann konnte sie nicht mehr alleine schlafen.

Ihr Weg aus dieser “Dunkelheit”, wie sie es definiert, war lang und beschwerlich. Jetzt, drei Jahre später, hat sie ein Buch über die Erfahrung geschrieben, mit der Absicht, Menschen in ähnlichen Situationen durch ihr eigenes Beispiel zu inspirieren.

Am Mittwoch war Sophie Bagusat bei uns zu Gast und sprach darüber, wie sie es letztendlich geschafft hat, ein glückliches, wenn auch unvollkommenes Leben zu führen.