Schweighöfer Eltern: Matthias Schweighöfer ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Filmregisseur, Filmproduzent und Sänger, der am 11. März 1981 in Anklam geboren wurde. Er ist Mitbegründer von Pantaleon Films, einer Filmproduktionsfirma.

Matthias Schweighöfer ist der Sohn von Michael und Gitta Schweighöfer, die beide Schauspieler sind. Willy Schweighöfer (1906–1980) war Schauspieler, ebenso wie seine Onkel Joachim Schweighöfer (* 1936) und Götz Schweighöfer (1960–2021).

Schon in jungen Jahren wurde er von seinen Eltern an das Theater herangeführt und trat erstmals in einer Schulproduktion von Bertolt Brechts Dreigroschenoper auf, in der Schweighöfer die Mackie Messer spielte.

Schweighöfer Eltern
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Nach dem Abitur am Chemnitzer Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium begann er ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin, brach es aber nach einem Jahr ab.

In der Autobiografie Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki spielte er die Titelfigur des damals jungen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki (2009; Auszeichnung: Goldene Kamera).

Für sein Engagement am Tatort erhielt Schweighöfer den Hessischen Fernsehpreis: Sie sind wütend auf Balthasar Staupen, dessen Vater vom alleinerziehenden Vater eines autistischen Kindes mit einem Morgenstern ermordet wird.

Neben Friedrich Mücke war er in Markus Gollers deutsch-englischer Produktion Friendship! (2010), als Tom nach dem Mauerfall mit seinem besten Kumpel Veit, den er aus der Schule kannte, auf die Golden Gate Bridge in San Francisco wollte. Schweighöfers Bildschirmeltern sind in diesem Film auch seine leiblichen Eltern.

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2010 gab Schweighöfer sein Regiedebüt mit der romantischen Komödie What a Man, in der er auch als Hauptdarsteller mitwirkte, das Drehbuch mitschrieb und den Film über seine Produktionsfirma Pantaleon Films mitproduzierte.

Im August 2011 feierte der Film in den deutschen Kinos Premiere und zog rund 1,8 Millionen Zuschauer an. Am 10. Januar 2013 führte Schweighöfer bei seinem zweiten Spielfilm Ended the Movie Regie und spielte die Hauptrolle, der von Pantaleon Films und 20th Century Fox produziert wurde.

Er arbeitete mit Marco Beckmann, Dan Maag und Cornel Schäfer an diesem Film zusammen, der eine Romy in der Kategorie Bester Film einbrachte. Elternfreuden, Schweighöfers dritter Spielfilm, kam im Februar 2014 in die deutschen Kinos und erreichte über zwei Millionen Zuschauer.

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Im Herbst 2014 drehte er seinen vierten Spielfilm The Nanny, der am 26. März 2015 in den deutschen Kinos uraufgeführt wurde. Im Februar 2016 spielte er in der deutschen Komödie Der geilste Tag, in der er den todkranken Andi spielt.

Im Hospiz Südafrika, der mit Benno (Florian David Fitz), seinem älteren Mitbewohner, auf Roadtrip ist, beginnt der “coolste Tag” seines Lebens zu genießen. Fitz, sein Co-Star in dem Stück, führte Regie und schrieb das Drehbuch, während Schweighöfer als Produzent fungierte.

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