Prof Gerd Glaeske Krankheit

Prof Gerd Glaeske Krankheit: Prof. Dr. Gerd Glaeske, Gesundheitswissenschaftler aus Bremen, ist am 27. Mai 2022 nach langer Krankheit verstorben. Er war 77 Jahre alt. Der Diplom-Pharmakologe war 23 Jahre lang Professor für Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. Von 1992 bis 1996 war er zudem beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), damals Verband der Angestelltenkrankenkassen e. V. (VdAK).

Von 1992 bis 1993 leitete er den Beratungsdienst VdAK/Pharmakologische AEV und von 1993 bis 1996 das Referat Verbandspolitik und Grundsatzfragen der medizinischen Versorgung. Von 1996 bis 1999 war er zudem Leiter der Abteilung für medizinisch-naturwissenschaftliche Grundsatzfragen der BARMER.

Prof Gerd Glaeske Krankheit
Prof Gerd Glaeske Krankheit
  • Bis 2015 veröffentlichte er jährlich den Arzneimittelreport der Barmer Ersatzkasse.
  • Glaeske war mehrere Jahre Mitarbeiterin des Nachschlagewerks Bitter Pillen.
  • 2009 war er für die wissenschaftliche Bewertung der Medikamente und die Textberatung verantwortlich.

  • Er war Schlussgutachter des Arzneimittelhandbuchs der Stiftung Warentest.
  • Von 2003 bis 2010 war Glaeske Mitglied des Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen.
  • Einer breiten Öffentlichkeit ist Glaeske durch Interviews und Statements zu Gesundheits- und insbesondere Drogenthemen in Fernsehen, Radio und Printmedien bekannt geworden.

  • Ab 2017 war Glaeske wissenschaftliche Leiterin des Instituts „Longer Better Living“.
  • Träger dieses Instituts, das sich mit den Themen Prävention und Gesundheitsförderung befasst, sind die Universität Bremen und die Krankenkasse BKK24.

Viele der Bücher und Artikel, die er schrieb, befassten sich mit der Drogenpolitik und der Qualität der Drogenversorgung. Glaeske hat zum Beispiel lange an dem Nachschlagewerk „Bittere Pillen“ gearbeitet.

Außerdem hat er regelmäßig am „Arzneimittelhandbuch“ der Stiftung Warentest mitgearbeitet und bis 2015 den jährlichen Arzneimittelbericht der Barmer Krankenkasse veröffentlicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie sieht Glaeske den Umgang der Politik mit Krisen sehr kritisch. Er hat sogar eine umstrittene Thesenpapier darüber geschrieben, was ihm viel harsche Kritik einbrachte.

Während der COVID-19-Pandemie kritisierte Glaeske mehrfach den Umgang der Politik mit Krisen. Er war auch Autor eines umstrittenen Thesenpapiers vom Mai 2021, in dem es hieß, Statistiken zur Nutzung von Intensivstationen im Zuge der COVID-19-Pandemie würden absichtlich aufgebläht.

Diese Behauptungen wurden von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Bundesverband Marburger Bund und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) „aufs Schärfste“ zurückgewiesen.

Der Bundesrechnungshof bestätigte im Juni 2021 jedoch, dass ein Betrugsverdacht bestehe und die Autoren laut ZDF noch einige stichhaltige Punkte hätten anbringen können.

Wie die gewerbliche Krankenkasse (HKK) mitteilte, ist der Bremer Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske am vergangenen Freitag nach langer Krankheit verstorben. Er war 77 Jahre alt. Eigentlich sollte Glaeske bei einer virtuellen HKK-Pressekonferenz am 2. Juni, dem bundesweiten Aktionstag gegen Schmerzen, eine Studie zu Opioiden vorstellen. Glaeske wollte, dass der Termin bestehen bleibt, obwohl er gestorben ist.

In den letzten Jahren sind für ihn die pharmazeutisch-epidemiologische Forschung und andere Dinge, die er tut, wichtiger geworden. Wenn es um verschreibungspflichtige Medikamente geht, denken Sie darüber nach, wie Männer darüber denken. Forscher haben sowohl Erwachsene als auch Kinder mit Psoriasis untersucht, um herauszufinden, wie häufig sie auftritt.

Aufgrund der Studie „Demenz 2020“, die 2010 veröffentlicht wurde, änderten Ärzte ihre Vorgehensweise. Ab den 1970er Jahren sagte sie, dass alle medikamentösen Behandlungen durch schmerzhafte ersetzt werden sollten.

1978 promovierte er in Hamburg über die Herstellung von Tetrahydrothiazin-Derivaten. Zwischen 1988 und 1999 war er beim Verband der Angestelltenkrankenkassen und einigen anderen Krankenkassen (VdAK) tätig.