Nina Ruge Eltern

Nina Ruge Eltern: Nina Ruge (* 24. August 1956 in München) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Autorin und Journalistin, die seit fast zwei Jahrzehnten in der Medienbranche tätig ist. Ruge stammt aus einer Familie deutsch-jüdischer Vorfahren. Auf beiden Seiten des Stammbaums sind Rabbiner mit dem Nachnamen Katzenellenbogen aus dem 15. Jahrhundert nachweisbar.

Ihr Vorfahr Gabriel Riesser war im 19. Jahrhundert Abgeordneter des Paulskirchener Parlaments und ein entschiedener Verfechter der Rechte der deutschen Juden. Viele ihrer Familienmitglieder wurden während des Holocaust getötet, darunter ihre Mutter und ihr Vater.

Ihr Vater wurde als Halbjude von den Nationalsozialisten verfolgt und in einem Konzentrationslager in Frankreich inhaftiert, konnte aber fliehen und leben. Ruge erfuhr erst im Alter von achtzehn Jahren von ihrer Familiengeschichte, als sie ihr vorgestellt wurde.

Nina Ruge Eltern
Nina Ruge Eltern

Nina Ruge wurde der Mutter unmittelbar nach der Geburt übergeben, als sie sich einer Krebsbehandlung unterzog, und kam während dieser Zeit in ein Kinderheim. Im Alter von siebzehn Jahren machte sie 1974 ihr Abitur an der Ina-Seidel-Schule in Braunschweig.

Anschließend erhielt sie ihren Bachelor in Germanistik und Biologie, mit dem sie sich für ein höheres Lehramt an der Technischen Universität Braunschweig qualifizieren konnte, wo ihr Vater Jürgen Ruge auch Professor für Maschinenbau am Institut für Schweißtechnik war.

1979 beendete sie dieses Projekt. Von 1980 bis 1987 arbeitete sie als Referendarin und anschließend als Fachschaftsrätin für Deutsch und Biologie an einem Gymnasium in Wolfsburg.

Ruges erste Ehe, die vier Jahre dauerte und noch während der Schulzeit geschlossen wurde, wurde geschieden. Von 1995 bis 1998 war sie mit dem 1998 verstorbenen Fernsehproduzenten Stefan Voss verheiratet. Das Paar ist seit 1998 zusammen und seit 2001 verheiratet. Wolfgang Reitzle ist ihr langjähriger Freund.

Weil sie nach neun Jahren Dating und fünf Jahren Ehe schließlich mit ihrem Mann zusammenziehen wollte, beschloss sie, sich von People Today zurückzuziehen.

Nina Ruge Eltern
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Nina Ruge ist seit 1994 UNICEF-Vertreterin in Großbritannien. Im Jahr darauf wurde sie offizielle UNICEF-Botschafterin für Deutschland. Zuvor arbeitete sie für UNICEF auf Projektreisen unter anderem nach Rumänien, Nigeria, Johannesburg und Kambodscha.

Darüber hinaus ist sie seit zehn Jahren eine leidenschaftliche Unterstützerin der Felix Burda Stiftung, wie ihre Auftritte in Werbespots und Printwerbung zeigen. Nina Ruge ist seit zehn Jahren Schirmherrin des „Netzwerks von und für Frauen mit Behinderung in Bayern“.

Das Jane Goodall Institute Deutschland hat sie zur Botschafterin berufen. Außerdem ist sie Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und der von ihr gegründeten Initiative für sozialkompetente Hundehalter. Außerdem war Ruge in den Jahren 2010 und 2011 als „Botschafter des Hundes“ des Verbandes der Deutschen Hundeindustrie tätig.

Seit 2010 steht das Bethel-Kinderhospiz für unheilbar kranke Kinder unter ihrer Trägerschaft und sie ist eine der deutschen Botschafterinnen der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Nina Ruge interessiert sich neben ihrem karitativen Engagement auch aktiv für den Umweltschutz und die Förderung erneuerbarer Energiequellen. Sie ist Teilnehmerin der Aktion „Klima! mobil“ und Schirmherrin der Initiative „Wärmetausch“.

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„Energieeffizienz ist noch immer der Underdog in der Energiewende“, sagt der Autor. Alle reden von Photovoltaik und Windkraftanlagen, aber niemand redet von den enormen Potenzialen von Energieeffizienztechnologien. Ich bin überzeugt, dass diesem Thema mehr Aufmerksamkeit in den Medien geschenkt werden sollte. Mein Wunsch ist es, meinen Teil zum Schutz der Umwelt beizutragen – und dabei auch noch Geld zu sparen! “

Seit 2014 ist Nina Ruge zudem Förderin der Heraeus Bildungsstiftung und im Stiftungsbeirat der Heraeus Stiftung tätig. Nina Ruge ist außerdem Botschafterin der Allianz für Entwicklung und Klima, der sie 2015 beigetreten ist.

Im Rahmen der von ihr moderierten Pressekonferenz wurde auch die Initiative Sports4Trees ins Leben gerufen, die die Allianz gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Organisation Sports For Future im November 2020 starten wird.

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