Melnyk ehefrau

Melnyk ehefrau: Andriy Melnyk, der als Botschafter der Ukraine in Deutschland diente, wurde von Präsident Wolodymyr Selenskyj seines Amtes enthoben. Dies wurde am 9. Juli 2022 öffentlich gemacht,

als ein Erlass des Präsidialamtes in Kiew im ganzen Land verteilt wurde. Jüngste Äußerungen des Diplomaten über den ukrainischen Nationalisten und Antisemiten Stepan Bandera sind wegen ihrer Kritik unter Beschuss geraten.

Zuvor war allgemein bekannt, dass Melnyk wieder in Dienst gestellt und möglicherweise ins Außenministerium nach Kiew geschickt würde. Im Juli veröffentlichte die „Bild“-Zeitung einen Artikel darüber und berief sich auf mehrere Quellen aus Kiew. Bis zum Sturz bleibt dem 46-Jährigen noch Zeit für einen Wechsel.

Laut der Veröffentlichung könnte Melnyk zum stellvertretenden Außenminister befördert werden. Auch die Süddeutsche Zeitung erklärte unter Berufung auf Quellen aus dem ukrainischen Präsidialamt, Melnyk solle seinen jetzigen Posten in Berlin aufgeben und eine Stelle im Außenministerium in Kiew antreten.

Seit Ausbruch des Konflikts ist Melnyks Ton noch ätzender geworden. Seit seiner Entscheidung, ein Konzert für sein Land im Schloss Bellevue ausfallen zu lassen, lässt er kaum eine Gelegenheit aus,

in Interviews, Talkshows gegen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, aber auch gegen die Bundesregierung oder den Bundestag zu wettern , und auf Twitter. Er hat auch das Konzert für sein Land ausgelassen.

In einem im Spiegel erschienenen Artikel warf er Steinmeier vor, die deutsch-russischen Beziehungen seien für ihn das “goldene Kalb”. Darüber hinaus erklärte er gegenüber dem Tagesspiegel: „Für Steinmeier war und ist die Verbindung mit Russland etwas Wichtiges, sogar Heiliges, egal was passieren mag. Auch der Angriffskrieg spielt in dem Konflikt keine nennenswerte Rolle .

Andriy Melnyk war zwischen 2005 und 2007 als Berater des ukrainischen Präsidenten Viktor Yushchenko angestellt. Er diente in dieser Funktion in der Abteilung für bilaterale und regionale Zusammenarbeit, wo er stellvertretender Leiter war.

Sekretär der ukrainischen Hälfte des Beratungsausschusses der Präsidenten der Ukraine und der Republik Polen sowie Leiter der Abteilung Analyse und Planung des Hauptdienstes für Außenpolitik des Sekretariats des Präsidenten der Ukraine.

Melnyk begann seine Karriere im ukrainischen diplomatischen Dienst im Jahr 1997. Zwischen 1999 und 2003 war er zunächst als zweiter und dann als erster Botschaftssekretär an der ukrainischen Botschaft in Österreich tätig. Danach war er beim ukrainischen Präsidialamt als Mitglied des Völkerrechtsberaterstabes in der Abteilung Außenpolitik beschäftigt.

Während der Amtszeit von Präsident Viktor Juschtschenko erhielt er die Position des stellvertretenden Leiters der Abteilung für bilaterale und regionale Zusammenarbeit im Büro des Präsidenten.

Diese Position dauerte von 2005 bis 2007. Vom 5. April 2007 bis 2012 bekleidete er das Amt des Generalkonsuls der Ukraine in Hamburg. Danach wurde er zum Direktor der Europaabteilung des ukrainischen Außenministeriums befördert.

1997 schloss er sein Studium mit einem Bachelor of Arts in Internationalen Beziehungen und deutscher Übersetzung an der Ivan Franko Lviv State University ab, die der schwedischen Universität Lund entspricht.

Er hat dort sogar eine Zeit lang als College-Praktikant gearbeitet, als er dort war. Neben seiner Muttersprache Deutsch spricht er fließend Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch.

Seit 1997 ist er leitender Berater in der Abteilung für Außenpolitik der Präsidialverwaltung der Ukraine und in dieser Funktion an der Führung diplomatischer Beziehungen beteiligt. Von 1999 bis 2003 war Melnyk in der Ukrainischen Botschaft in Österreich zunächst als Erster und anschließend als Zweiter Sekretär tätig. 2003 trat er von seiner Position dort zurück.

Als Mitglied der ukrainischen Delegation im OSZE-Forum für Sicherheitskooperation, der Gemeinsamen Beratungsgruppe und der Beratungskommission „Offener Himmel“ ist Melnyk auch für seine Arbeit in diesen Organisationen bekannt.

Er war Mitglied der ukrainischen Mission, die an der Aushandlung des Abkommens zwischen der libyschen sozialistischen Yamahiriya des Großen Volkes und der Ukraine arbeitete.