Krankheit

Mario Adorf Krankheit

Mario Adorf Krankheit: Mario Adorf (* 8. September 1930 in Zürich, Schweiz) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Dramatiker, der in den USA und Europa gearbeitet hat. 1957 gab er sein Spielfilmdebüt in dem Kriminalfilm Nacht, als der Teufel kam, in dem er Bruno Lüdke spielte, einen von den Nationalsozialisten als auf freiem Fuß geltenden Serienmörder.

Dieter Wedel besetzte die Hauptrollen in mehreren seiner mehrteiligen Fernsehserien, darunter The Great Bellheim (1992), The Shadow Man (1995) und The Semmeling Affair (2002). Er ist einer der bekanntesten Schauspieler seiner Generation und tritt auf der Bühne, in Filmen und in Fernsehshows auf.

Mario Adorf wurde in Zürich als uneheliches Kind der deutschen Röntgenassistentin und späteren Schneiderin Alice Adorf, die aus der Eifel stammte, und eines italienischen Ehemanns, des Chirurgen Matteo Menniti, der aus dem süditalienischen Siderno stammte, geboren. Mario Adorf wuchs bei seiner Mutter und seinem Stiefvater in Zürich auf.

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Als er drei Jahre alt war, musste ihn seine Mutter für kurze Zeit in ein katholisches Kinderheim bringen, weil sie es sich nicht leisten konnte, ihn zu ernähren. In der Eifel wuchs er in der Stadt Mayen auf, wo er den Kindergarten Borromäerinnen und die Grundschule besuchte, bevor er das Städtische Gymnasium abschloss.

Sein Studium an der wiedergegründeten Universität Mainz begann 1950 und umfasste unter anderem Philosophie, Psychologie, Kriminologie, Literatur, Musikgeschichte und Theaterwissenschaft. Außerdem nahm er an einer studentischen Boxstaffel sowie auf der studentischen Bühne der Universität teil.

Lis Verhoeven war Mario Adorfs erste Frau und eine bekannte Schauspielerin. Diese Verbindung brachte die Schauspielerin Stella Adorf hervor, die auch die Mutter von Stella Adorf ist. Seit 1985 ist er zum zweiten Mal mit Monique Faye verheiratet, sie haben zwei gemeinsame Kinder.

Adorf teilt seine Zeit zwischen München, Paris und Saint-Tropez auf. Während der Dokumentation wird Mario Adorf gefragt, was er an Rom schätzt, wo er seit Jahrzehnten lebt. Seine Antwort ist im Video unten zu sehen. Im Vergleich zu den 1960er Jahren hätte es weitaus schlimmer kommen können: „Ich habe eine Vergangenheit.

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Das war natürlich die Dolce Vita-Ära damals, sowohl was das Leben angeht, das ein sehr einfaches Dasein war, in dem man mit sehr wenig Geld sehr gut leben konnte, als auch was das Geld anging. Außerdem habe ich eine ziemlich angenehme Stimmung.”

Nach seiner Ausbildung in Zürich arbeitete er bis 1953 als Statist und Regieassistent am Schauspielhaus Zürich, bevor er in seine Heimatstadt Zürich zurückkehrte, um seiner Karriere nachzugehen. Kurze Zeit später brach er die Schule ab. Anschließend absolvierte er ein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München.

Auch in der internationalen Filmbranche ist Adorf erfolgreich. Sein schauspielerischer Stil war meist von Charakteren geprägt, die in ihrem sozialen Ansehen irgendwo zwischen harten Dienern oder Kriminellen und edlen Mafiosi oder respektablen Signori angesiedelt sind.
Darüber hinaus zeigt sich Adorfs Bewunderung für die italienische Kultur. Seine Darstellung von Mussolini als “Duce” Mussolini wurde in den italienischen Film Die Assassung Matteotti aufgenommen. Adorf hingegen konnte bei zahlreichen Gelegenheiten seine humorvollen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Erst 2010 äußerte er den Wunsch, in einer Filmfassung des Lebens von Karl Marx mitzuspielen, und bezeichnete dies als seinen “höchsten Traum”. Das sagt Adorf dazu: „Es könnte eine einmalige Gelegenheit sein, die Rolle von Karl Marx ganzheitlich zu übernehmen.

Eine Hauptrolle spielte er 2018 im ZDF-Dokumentarfilm Karl Marx – der deutsche Prophet. Adorf gehörte zu den Gründungsmitgliedern der 2003 gegründeten Deutschen Filmakademie. 2007 war er Mitglied der Jury für die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom amerikanischen Filmemacher Paul Schrader geleitet wurden.

Seit 2018 verleihen die Stadt Worms und die Nibelungenfestspiele Worms gemeinsam den nach Adorf benannten Mario-Adorf-Preis. Er wird an Schauspieler, Bühnenbildner, Regisseure und andere Teilnehmer der Nibelungenfestspiele verliehen, die sich durch herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet haben.

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Herr Adorf selbst ist Mitglied des Kuratoriums des Festivals und als Juror in der Jury tätig. So war er 2002 Gründungsdirektor des Festivals und trat im zweiten und dritten Jahr des Festivals als Schauspieler auf.

Neben seiner Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera ist Adorf professioneller Sprecher, unter anderem als Synchronsprecher und Hörspielsprecher. 1999 sang er den Prolog zum Udo Jürgens-Song The Crown of Creation, das als erste Single aus seinem Studioalbum I will be there herauskam.

Im selben Jahr übernahm er die Rolle des Totenrichters in dem Musical Elisabeth, das an der Essener Oper aufgeführt wurde. Am 26. November 2016 erschien er im Fernsehen breitcast Das Adventsfest der 100.000 Lichter, das von Florian Silbereisen moderiert wurde und das traditionelle Adventsgeschoß aufwies. Die Akademie der Künste in Berlin beherbergt eine Sammlung von Werken von Mario Adorf, die dort besichtigt werden kann.

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