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Malaika Mihambo Freund

Malaika Mihambo Freund: Malaika Mihambo (* 3. Februar 1994 in Heidelberg) ist eine deutsche Leichtathletin. Der Sprint ist eine von ihrer Hauptdisziplin, dem Weitsprung, getrennte Veranstaltung, an der sie auch teilnimmt. Im Weitsprung gewann sie 2019 den Weltmeistertitel und 2021 den Olympiatitel.

Mihambos Vater stammt aus Tansania und stammt aus Sansibar, ihre Mutter aus Deutschland. Malaika ist ein Swahili-Name, der in der Sprache “Engel” bedeutet. Nach dem Besuch der Internationalen Gesamtschule Heidelberg erhielt Mihambo 2012 von der Institution sein Abitur.

Im Herbstsemester 2012/13 begann sie die Arbeit an einem durch das Sportstipendienprogramm finanzierten Projekt an der Hochschule für Politikwissenschaft der Universität Mannheim und schloss es im Frühjahrssemester 2016 ab. Seit April dieses Jahres ist

Malaika Mihambo Freund
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Mihambo studierte Umweltwissenschaften im Rahmen eines postgradualen Masterstudiums an der Fernuniversität Hagen und engagiert sich derzeit in einem humanitären Projekt zur Unterstützung benachteiligter Kinder.

Als Mihambo acht Jahre alt war, begann sie mit der Leichtathletik, nachdem sie zunächst Kenntnisse in Ballett, Gymnastik und Judo erworben hatte. Auf Bundesebene trat Mihambo erstmals bei den Deutschen Schul-Mehrkampf- und Block-Meisterschaften im August 2008 in Rhede an.

wo sie in der Altersklasse W14 im Sprint-/Sprungblock, der aus fünf Einzeldisziplinen besteht, in der Sprint-/Sprungprüfung den zweiten Platz belegte. Im Jahr darauf wurde sie bei den gleichen Meisterschaften in Bad Oeynhausen Dritte im Siebenkampf in der Altersklasse W15; außerdem gewann sie mit Carina Frey und Marie Kias Mihambo die Mannschaftswertung im Siebenkampf.

Im selben Jahr verbesserte sie mit ihren Teamkolleginnen Carina Frey, Chantal Mountain und Marie Kias ihre bisherige deutsche Schülerbestleistung in der 4 x 100-Meter-Staffel und gewann die LG Pfalz mit einer Zeit von 47,52 Sekunden.

Im Januar 2010 startete sie bei den Deutschen B-Jugend-Mehrkampf-Hallenmeisterschaften in Frankfurt am Main, wo sie erstmals die Sechs-Meter-Marke (6,17 m) im Weitsprung durchbrach. Auch im Fünfkampf wurde sie mit 3891 Punkten Zweite, was eine persönliche Bestleistung darstellte. Ein Jahr später siegte sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena im Weitsprung der weiblichen B-Jugend mit einem Sprung von 6,40 Metern.

Malaika Mihambo Freund
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Bei den Sindelfinger Jugendmeisterschaften im Februar 2012 sprang sie in der Halle 6,45 m und bei der Bauhaus-Nachwuchsgala in Mannheim im Juni 2012 sprang sie trotz unregelmäßigem (3,6 m pro Sekunde) und unregelmäßigem Rückenwind 6,50 m breit ( 3,6 Meter pro Sekunde). 2012 schied sie in der Qualifikationsrunde bei der Junioren-Weltmeisterschaft aus.

Das ISTAF Indoor in Berlin am 1. Februar war Mihambos erster Wettkampf des Jahres, nachdem sie bereits beim ersten Wettkampf des Jahres in Sindelfingen den Maßstab für die Hallen-Europameisterschaft gesetzt hatte. Sie gewann mit einer Weite von 6,99 Metern und verbesserte ihre persönliche Hallenbestzeit um 27 Zentimeter.

In den folgenden zwei Wochen verteidigte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften mit 6,72 Metern erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr. Bei den Hallen-Europameisterschaften in Glasgow belegten sie mit einer Distanz von 6,83 m den vierten Platz. Eine neue persönliche Bestleistung von 7,07 Metern stellte sie am 6. Juni auf, als sie beim Diamond League Meeting in Rom die Goldene Gala gewann.

Als Sprinterin startete sie bei den Deutschen Meisterschaften im 100-Meter-Lauf und wurde Gesamtdritte. Dies ist ihr erster Auftritt als Sprinterin seit ihrer Jugend. In diesem Wettbewerb verfehlte die Zeit von 11,21 Sekunden die Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaft in Doha, Katar.

Mihambo verteidigte erfolgreich ihren deutschen Meistertitel im Weitsprung und stellte mit 7,16 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. Das war nach Angaben des Internationalen Weitsprungverbandes auch ein neuer Weltrekord für das Jahr und die dritthöchste Distanz in der deutschen Weitsprunggeschichte.

Dadurch konnte sie bei der WM in Doha im Oktober ihre beste Weitsprungleistung auf 7,30 Meter verbessern und wurde damit Weltmeisterin im Weitsprung. Mit 7,48 Metern ist sie die zwölftbeste Weitspringerin aller Zeiten und die zweitbeste deutsche Athletin; nur Heike Drechsler ist in der Geschichte des Sports länger gesprungen als Mihambo.

Laut der Punktewertung der International Association of Athletics Federations (IAAF) war Mihambos’ Sprung über die Disziplinen über 7,30 Meter die beste weibliche Leistung bei der WM in Doha. Mihambo wurde am 15. Dezember 2019 in Baden-Baden als Deutschlands Sportlerin des Jahres 2019 ausgezeichnet.

Eine persönliche Bestleistung von 7,07 Metern erzielte Mihambo am 14. Februar in der ISTAF-Hallenhalle in Berlin und übersprang damit erstmals die 7-Meter-Marke in einer Wettkampfarena. Am Ende des Jahres wurde sie ausgewählt Ge

Malaika Mihambo Freund
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Deutschlands Sportlerin des Jahres zum zweiten Mal in Folge. Mihambo gewann am 2. August 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio den Weitsprung mit einem Endsprung von 7,00 Metern. Er war der erste Afrikaner, der dies tat. Mihambo, die für den TSV Oftersheim in der LG Kurpfalz spielt, steht seit ihrem elften Lebensjahr unter der Leitung von Ralf Weber.

Aufgrund persönlicher Umstände kündigte Weber 2020 die Beziehung und Mihambo erklärte, er werde in den USA mit Carl Lewis (Weitsprung) und Leroy Burrell (Hochsprung) (Sprint) trainieren.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte sie diese Strategie ursprünglich nicht umsetzen und wird seit Juni 2020 von Bundestrainer Ulrich Knapp trainiert.

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