Linda Nartey Familie

Linda Nartey Familie: Von 1995 bis 1998 arbeitete Linda Nartey als Assistenzärztin für Gynäkologie und Chirurgie am Regionalspital Thun. Dies war ihre erste Stelle im medizinischen Bereich. Anschliessend arbeitete sie als Praxisassistentin und Stellvertreterin in einer Hausarztpraxis und als praktizierende Ärztin im Frauengesundheitszentrum der Stadt Bern.

Anschliessend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bern in der Abteilung für Epidemiologie und Biostatistik am Institut für Sozial- und Präventivmedizin und von 2003 bis 2006 als Assistenzärztin am selben Institut. Weitere berufliche Stationen waren 2005–2008 die Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG und die Universität Bern, wo sie die Projektkoordination der Clinical Trials Unit (CTU) leitete.

Linda Nartey Familie
Linda Nartey Familie
  • Ihre Mutter ist Schweizerin, ihr Vater Ghanaer und sie ist in Bern aufgewachsen.
  • Die neue Kantonsärztin absolvierte ihr Medizinstudium an der Universität Bern, erwarb ein FMH-Zertifikat in Gesundheitsvorsorge und Prävention und einen Master in Epidemiologie der London School of Hygiene and Tropical Medicine.

  • 2017 schloss sie ihren Master in Gesundheitsmanagement ab.
  • Unter dem Dach des von Linda Nartey geleiteten Geschäftsbereichs sind alle Themen rund um die Prävention von Krankheiten und die Gestaltung einer guten Gesundheitsversorgung gebündelt.
  • Linda Nartey wird zudem Mitglied des Vorstands der BAG.

Neben Erfahrungen in anderen Bereichen sammelte Linda Nartey ihren Einstieg in die Medizin als Assistenzärztin in einem Regionalspital in Thun. Danach wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bern, wo sie in der Abteilung Epidemiologie und Biostatistik des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin tätig war.

Weitere Einsatzorte waren für sie die Abteilung für Übertragbare Krankheiten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und die Universität Bern, wo sie die Projektkoordination der Clinical Trials Unit (CTU) leitete.

In ihrer Dissertation wurde darauf hingewiesen, dass die kardiovaskulären Gefahren von Rofecoxib zu einer früheren Entfernung hätten führen müssen, und sie wurde am 5. November 2004 im Lancet [4] unter der Leitung von Peter Jüni veröffentlicht. Zwischen dem 29. Oktober und dem 11. November fiel der Kurs der Merck-Aktie um 33 Prozent, was zu einem Verlust von 33 Milliarden Dollar führte.

Linda Nartey wurde im Februar 2014 zur stellvertretenden Kantonsärztin des Kantons Bern ernannt. Nach ihrer Wahl zur Kantonsärztin im März 2018 übernahm sie die Stelle als Leiterin des kantonsärztlichen Dienstes Bern Verband der Kantonsärzte der Schweiz während der Zeit der Beilegung des Covid-19-Streits, und sie war maßgeblich an diesem Prozess beteiligt.

Das neu geschaffene Direktorium mit den Ressorts Gesundheitsberufe, Gesundheitsstrategien, Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und Übertragbare Krankheiten verantwortet sie seit Anfang 2022, als sie zur Vizedirektorin und Mitglied des Vorstands ernannt wurde das Bundesamt für Gesundheit.

Die heute 49-jährige Nartey verbrachte ihre Kindheit in Bern. Ihre Mutter ist Schweizerin und ihr Vater stammt aus Ghana, das in Westafrika liegt. Die neue Kantonsärztin promovierte in Medizin an der Universität Bern,

erwarb den FMH-Titel in Prävention und Public Health sowie einen Master of Science in Epidemiology an der London School of Hygiene and Tropical Medicine. 2017 erhielt sie nach Abschluss eines weiterführenden Studiums ihren Master in Healthcare Administration.

Laut Gundekar Giebel, dem Mediensprecher des kantonalen Gesundheitsdepartements, musste Nartey an einer öffentlichen Ausschreibung teilnehmen und sich im Auswahlverfahren gegen andere Kandidaten durchsetzen, um ausgewählt zu werden. Die Tatsache, dass Nartey sowohl in der medizinischen Forschung als auch im klinischen Bereich gearbeitet hat, war ein wichtiges Verkaufsargument für sie.