Laura Tönnies Eltern | Das Startup von Laura Tönnies hat eine Investition von drei Millionen Euro erhalten. Projekte effizienter bauen durch den Einsatz von KI – diese Idee hat Josef Brunner, den CEO von Relayr, überzeugt.
Dies bestätigt Laura Tönnies, die sagt, dass die Baubranche traditionell nicht als Early Adopter neuer Technologien bekannt ist.

Laura Tönnies Eltern
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“Davon gab es bisher eine Knappheit”, sagt der 24-jährige Gründer. Mit ihrem Startup Corrux wollen sie dies ändern und große Bauvorhaben durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) effizienter machen. Diese Woche hat das Startup seine erste Finanzierungsrunde in Höhe von 3,1 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen.

Target Partners sowie der amerikanische Risikokapitalgeber Sean Dalton und Relayr-CEO Josef Brunner haben alle zusammen mit dem Hauptinvestor Target Partners investiert.Porträt. Nur wenige Auserwählte in der Tech-Szene haben sie: diese Aura und diesen besonderen Biss, der einem das Vertrauen in ihre Fähigkeiten gibt.

Laura Tönnies mit ihrem Münchner Proptech-Startup Corrux galt Ende November beim Investors Day in Wien zunächst als „skurril“, hatte sich aber innerhalb weniger Minuten als Publikumsliebling und eines der spannendsten New Faces der Welt etabliert Europäische Startup-Community. Dies ist ausreichender Grund, sie diese Woche noch einmal persönlich zu fragen.

Das von Corrux entwickelte Tool überwacht den Einsatz von Baumaschinen wie Baggern und wertet die gesammelten Daten in Echtzeit aus. So können Bauleiter die Belastung der Maschinen überprüfen und potenzielle Probleme erkennen und vorhersagen.

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Josef Brunner, CEO von Relayr, erklärte in einem Interview mit Gründerszene, dass er für den ersten Kontakt zwischen Gropyus und Corrux verantwortlich sei. Brunner ist nicht nur Angel Investor bei Corrux, sondern auch langjähriger Mentor des Firmengründers Tönnies. Anfangs arbeitete das Corrux-Team sogar von den Büros und Einrichtungen von Relayr aus.

Damit entspricht die Übernahme von Corrux durch Gropyus der technologischen Ausrichtung des Unternehmens. Das von den Münchnern entwickelte Tool wird das Unternehmen künftig auf eigenen Baustellen einsetzen. Auch die derzeit zehn Mitarbeiter von Corrux werden zu Gropyus transferiert, wo sie weiter an der Entwicklung der Software arbeiten, heißt es in der Pressemitteilung.

Laura Tönnies hat sich nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob sie nach Abschluss der Übergangsphase weiterhin für Gropyus tätig sein wird. Sie würde jedoch aus verschiedenen Gründen zurückkehren, solange sie von sich selbst überzeugt war.

Vor allem im letzten Quartal des Jahres finden in der Startup-Community zahlreiche Abendveranstaltungen statt. Trotzdem stechen nur wenige wirklich heraus. Einer davon war zweifelsohne der von Speedinvest veranstaltete „Fireside Chat“ im Sofitel Vienna zum Abschluss des kürzlich stattgefundenen Investors Day Summit.

Mit Julian Blessin, dem Mitbegründer des Vertikalstarters E-Scooter Tier, stand ein Schwergewicht auf dem Treppchen, der Frankreich repräsentierte.Weil gerade Laura Tönnies sich als Persönlichkeit zu überzeugen wusste, tritt ihr Startup in dieser Erzählung vorerst in den Hintergrund.

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Diejenige, die meiner Meinung nach nach Hunderten von Gründergesprächen in diesem Jahr am eindrücklichsten und besten in Erinnerung bleiben wird, war diese. Wie wurde die 25-jährige Gründerin, die sich zuvor mit Mathematik und Philosophie, zwei scheinbar diametral gegensätzlichen Studienrichtungen, beschäftigt hatte, an diesem Abend zum Star der Show.