Laura Gagliardi Alter

Laura Gagliardi Alter: Gagliardi begann 2002 als Assistenzprofessorin an der Universität Palermo zu arbeiten. 2005 begann sie als außerordentliche Professorin an der Universität Genf in der Schweiz zu arbeiten. 2009 wurde sie Professorin für Chemie an der University of Minnesota. Von 2012 bis 2014 leitete sie das Nanoporous Materials Genome Center. Seit 2014 leitet sie das Inorganometallic Catalyst Design Center.

Von 2011 bis 2020 leitete sie das Chemical Theory Center. Sie erhielt 2018 einen McKnight Presidential Endowed Chair und wurde 2014 zur Distinguished McKnight University Professor ernannt. 2020 wurde sie Richard and Kathy Leventhal Professor of Chemistry and Molecular Engineering an der University of Chicago. Das Chicago Center for Theoretical Chemistry wird von ihr geleitet.

Laura Gagliardi Alter
Laura Gagliardi Alter
  • Die Gagliardi-Gruppe entwickelt neuartige wellenfunktionsbasierte quantenchemische Methoden und wendet sie an, um Probleme im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien zu untersuchen.
  • Wir kombinieren Multireferenztheorien mit Dichtefunktionaltheorie.

  • Wir entwickeln Kraftfelder von Grundprinzipien, die in klassischen Simulationen verwendet werden.
  • Wir verwenden diese Methoden, um molekulare Systeme und Materialien zu erforschen, die für Katalyse, Kohlendioxidtrennungen, photochemische Prozesse, Spektroskopie und die Chemie schwerer Elemente relevant sind.

Wir simulieren die Katalyse, Spektroskopie und Photochemie molekularer Systeme, die Übergangsmetalle enthalten. Darüber hinaus beschreiben wir katalytische Ereignisse, an denen Metall- oder Metalloxidcluster beteiligt sind, die an einen Träger, wie z. B. ein metallorganisches Gerüst, gebunden sind.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer Vielzahl von Prozesstypen, von denen einer die Umwandlung von Erdgas aus seinen gas- und dampfförmigen Zuständen in eine Flüssigkeit durch Kohlenwasserstoff-Oligomerisierung oder partielle Oxidation (Alkoholbildung) ist.

Zur Untersuchung von Synthesen und katalytischen Reaktionen sowie zur Unterstützung der Charakterisierung der Materialien verwenden wir Methoden, die auf Dichtefunktionaltheorie und Wellenfunktionen basieren.

Die Forschungsinteressen der von Laura Gagliardi geleiteten Gruppe umfassen die Schaffung neuartiger quantenchemischer Ansätze für stark korrelierte Systeme sowie die Zusammenführung von First-Principles-Methoden mit traditionellen Simulationstechniken.

Der primäre Fokus dieser Anwendungen liegt auf dem computergestützten Design innovativer Materialien und molekularer Systeme zur Lösung energiebezogener Probleme. Katalysemodellierung und Spektroskopie in molekularen Systemen sind zwei Bereiche, die in dieser Forschung viel Aufmerksamkeit erhalten;

Katalyse und Gastrennungen in porösen Materialien, photovoltaische Eigenschaften organischer und anorganischer Halbleiter, Aktinide und Quantenmaterialien sind einige der behandelten Themen.

Gagliardi wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet, darunter dem Bourke Award der Royal Society of Chemistry, dem Peter Debye Award in Physical Chemistry der American Chemical Society, dem Humboldt Research Award und dem Award in Theoretical Chemistry der Physical Chemistry Division der American Chemical Society.

Sie ist Stipendiatin der American Physical Society, der Royal Society of Chemistry und der American Academy of Arts and Sciences. Zu ihren Mitgliedern zählen die Academia Europaea, die International Academy of Quantum Molecular Science und die American Association for the Advancement of Science.

sowohl die World Association of Theoretical and Computational Chemists als auch die World Association of Theoretical Chemists. Sie hat eine Position als Mitherausgeberin beim Journal of Chemical Theory and Computation inne, das weithin als die renommierteste Publikation auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie weltweit angesehen wird.