Karl Lauterbach Kinder: Er wurde am 21. Februar 1963 in Berlin geboren. Karl Wilhelm Lauterbach ist ein deutscher Wissenschaftler und Politiker, der der Deutschen Sozialdemokratischen Partei (SPD) (SPD) angehört. Derzeit ist er Professor für Gesundheitsökonomie und Epidemiologie an der Universität zu Köln. Seit der Bundestagswahl 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Lauterbach erhielt seine Ausbildung in Humanmedizin an der RWTH Aachen, der University of Texas in San Antonio und der Universität Düsseldorf, wo er 2011 promovierte. Sein Studium der Gesundheitspolitik und -verwaltung sowie der Epidemiologie erfolgte an der Harvard School of Public Health in Boston, wo er 1992 nach vierjährigem Studium mit dem Doktor der Wissenschaften abschloss. Von 1992 bis 1993 war er Fellow an der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts.

Karl Lauterbach Kinder
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Professor Lauterbach war von 1998 bis 2005 als Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universität zu Köln tätig. 2008 wurde er als außerordentlicher Professor an die Harvard School of Public Health berufen. Von 1999 bis zu seiner Wahl in den Bundestag im September 2005 war er Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung am Gesundheitswesen.

Er war Mitglied der Rürup-Kommission, einem von der Regierung eingesetzten Expertengremium, das mit der Überprüfung der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme im Vereinigten Königreich beauftragt ist. Lauterbach wurde in den Bundestag gewählt, als er bei der Bundestagswahl 2005 den Wahlkreis Leverkusen – Köln IV gewann, was ihm ein Direktmandat für die Abgeordnetenkammer verschaffte. Von 2005 bis 2013 saß er im Gesundheitsausschuss des Repräsentantenhauses.

Vor der Bundestagswahl 2013 berief Peer Steinbrück Lauterbach in sein Schattenkabinett im Rahmen der Bemühungen der SPD, die Amtsinhaberin Angela Merkel als Bundeskanzlerin abzusetzen. Während des Wahlkampfs war er Schattenminister für Gesundheit der Konservativen Partei.

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Bei den Verhandlungen zur Regierungsbildung nach den Wahlen leitete er die SPD-Delegation im Arbeitskreis Gesundheit, sein Co-Vorsitzender von der CDU/CSU war Jens Spahn. Von 2013 bis 2019 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion unter der Leitung der nachfolgenden SPD-Vorsitzenden Thomas Oppermann (2013–2017) und Andrea Nahles (2017–2019).

Lauterbach wurde von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von 2015 bis 2017 in eine Expertenkommission zur Reform der Krankenhausversorgung in Deutschland berufen. Er war von 2015 bis 2017 Mitglied der Kommission. Von 2018 bis 2019 war er als Vorsitzender eines Expertengremiums, das den Berliner Bürgermeister Michael Müller zu gesundheitspolitischen Maßnahmen und Strategien für die Stadt beriet.

Lauterbach bekundete den Wunsch, bei der Parteivorsitzendenwahl 2019 für den Co-Vorsitz der SPD zu kandidieren. Er wird dabei von Nina Scheer unterstützt. Seitdem ist er Mitglied des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages sowie dessen Unterausschuss Europarecht.

Lauterbach war ursprünglich CDU-Mitglied, ist aber seit 2001, als er der Partei beitrat, Mitglied der SPD. [14] Seit 2005 wird er per Direktmandat am Sitz Leverkusen-Köln IV in den Bundestag gewählt, den er seit 2005 vertritt. (2005 mit 48,6 Prozent, 2009 mit 37,1 Prozent, 2013 mit 41,4 Prozent, 2017 mit 38,5 Prozent und 2021 mit 45,6 Prozent).

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Hilde Mattheis übernahm in der 17. Seine Zuständigkeiten lagen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Forschung und Petitionen, die er von Ende 2013 bis Ende September 2019 als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion innehatte. Als ordentliches Mitglied des Rechts- und Verbraucherschutzausschusses trägt er maßgeblich zu dessen Arbeit bei.

Nina Scheer (links) und Karl Lauterbach (rechts) sprechen auf der SPD-Landesversammlung in Nieder-Olm zur Wahl des Parteivorsitzes 2019. Im Juli 2019 starteten er und seine SPD-Kollegin Nina Scheer gemeinsam ihre Kandidatur für die Position des Parteivorsitzenden. In der ersten Runde der Mitgliederbefragungen erreichte das Duo mit 31.271 Stimmen den vierten Platz und damit den vierten Gesamtrang (14,6 Prozent).

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Die Epidemiologin und Ärztin Angela Spelsberg, mit der Lauterbach vier Kinder hat, war 1996 Lauterbachs erste Frau. Sie trennten sich 2004 und ließen sich 2010 scheiden. Sie bekamen zwei gemeinsame Kinder. Er ist Vater eines weiteren Kindes aus einer früheren Beziehung. Laut Scopus hat Lauterbach einen h-Index von 23 festgestellt.