Joe Kaeser Vermögen

Joe Kaeser Vermögen: Als CEO von Siemens im Jahr 2020 verdiente er 9,27 Millionen Euro, was ihn zu einem der bestbezahlten Menschen in den DAX-Unternehmen machte. Kaeser machte sein Abitur in Kotzting und sein Fachhochschulreife in Cham. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Regensburg kam Kaeser 1980 zu Siemens in die Komponentensparte. In den Folgejahren bekleidete er verschiedene kaufmännische Führungspositionen, unter anderem im Komponentengeschäft von Siemens in Malaysia (1987-1988).

1990 wurde er kaufmännischer Leiter des Geschäftsbereichs Opto Semiconductors. Seit 1994 ist Kaeser Executive Vice President und Chief Financial Officer der US-Töchter Siemens Components in Cupertino und Siemens Microelectronics in San José. Er war auch CEO dieser beiden Unternehmen. Seit er in den Vereinigten Staaten lebt, ist er als Joe Kaeser bekannt.

Joe Kaeser Vermögen
Joe Kaeser Vermögen
  • Manager.
  • Geboren in Arnbruck, Deutschland.
  • Das Vermögen von Joe Kaeser wird auf rund 75 Millionen Euro geschätzt.

  • Er verbrachte sein frühes Leben im Bildungsbereich in ganz Deutschland.
  • Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Regensburg kam er 1980 zu Siemens.

  • Danach war Kaeser in verschiedenen kaufmännischen Führungspositionen tätig, unter anderem bei Siemens Components Operations in Malakka, Malaysia (1987-1988).
  • Im Juli 2013 wurde bekannt gegeben, dass Kaeser Peter Loescher als Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG ersetzen wird.

Der Münchner Konzern sieht sich als Spitzenreiter unter den Unternehmen im Dax-Index. Aufsichtsratsvorsitzender Jim Hagemann Snabe sagte: „Unsere neue Vorstandsvergütung macht deutlich, dass Siemens eine langfristige Verantwortung nicht nur gegenüber seinen Aktionären, sondern auch gegenüber seinen Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft hat.“ Am 5. Februar werden die Aktionäre darüber abstimmen.

Auch auf die Kritik von Fondsgesellschaften und anderen Großaktionären reagiert Snabe mit dem neuen System. Langfristige Aktienprämien sollen sich künftig nicht mehr daran orientieren, wie sich die Siemens-Aktie in den vergangenen vier Jahren im Vergleich zu fünf direkten Wettbewerbern entwickelt hat. Stattdessen orientieren sie sich an der Entwicklung der Siemens-Aktie im Vergleich zum breiten “MSCI World Industrials Index”.

Die Einjahresprämien können bis zum Doppelten des Grundgehalts betragen, bei Kaeser rund 2,2 Millionen Euro. Bislang konnte der Aufsichtsrat allein 20 % aufstocken. Für Siemens-Vorstände, die auch einen Geschäftsbereich verantworten, richtet sich der Bonus nach der Leistung des Geschäftsbereichs.

Er kündigte im Februar dieses Jahres als CEO von Siemens. Im Interview mit Business Insider spricht Kaeser nun erstmals ausführlich über seine neue Freiheit und sein Leben außerhalb des Dax-Konzerns. Er spricht auch darüber, wie es war, CEO zu sein, wie wichtig „echte Freunde“ sind, an welche Art von Führung er glaubt und welche Karrieretipps er jungen Menschen gibt.

Laut dem kürzlich veröffentlichten Finanzbericht des Münchner Industriekonzerns erhielt der kommissarische Konzernchef im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (Stand: 30. September 2018) eine Abfindung in Höhe von 14,2 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 9,6 Millionen Menschen gewesen.

Grund für die Erhöhung ist, dass in diesem Jahr zwei Teile der Langfristboni aus den Jahren 2014 und 2015 fällig wurden. Allein bei Kaeser summierten sich diese auf 7,2 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2018/19 stiegen Kaesers Gesamtbezüge, die sein Gehalt und Nebenleistungen beinhalten, von 6,96 Mio. Euro auf 7,15 Mio. Euro. Dies ist eine kleine Steigerung.

Kaeser: Jeder hilft dem anderen. Wenn jemand sein Haus zwei Tage lang nicht verlässt, schaust du nach. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen in der Stadt einsam sind, weil sie keine Freunde haben. Das Land hat also auch eine soziale Komponente, die Menschen auf eine Weise zusammenbringt, wie es die Urbanisierung nicht immer tut.

Wenn ich mir für Bayern und Deutschland etwas wünschen könnte, wäre es, dass es noch weniger zentralisiert wird. Das ist ein guter Weg, um den sozialen Frieden zu stärken und die Kluft zwischen Stadt und Land nicht weiter zu verschärfen.