Jana Pareigis Eltern: 1981 in Hamburg geboren, ist sie Journalistin und Fernsehmoderatorin beim ZDF. Die Mutter von Jana Pareigis stammt ursprünglich aus Deutschland und stammt aus Simbabwe, ihr Vater aus Lettland.

Sie wuchs in einer deutsch-schwedischen Familie mit Eltern auf, die sie kurz nach ihrer Geburt adoptierten. Im Jahr 2000 wechselte sie von der Grundschule zur weiterführenden Schule und nahm danach an ehrenamtlichen Aktivitäten in Harare teil.

Ihr Bachelor- und Masterstudium in Politikwissenschaft und Afrikanistik absolvierte sie in Hamburg sowie in New York City und Berlin. Pareigis ist verheiratet, hat einen Sohn und verbringt seine Zeit zwischen Berlin und Mainz.

Jana Pareigis Eltern
Jana Pareigis Eltern

N24 in Berlin war der Ort, an dem Pareigis ihre Fernsehkarriere als Assistentin des Chefredakteurs begann. Zuvor arbeitete sie unter anderem für die Friedenssicherungsabteilung der Vereinten Nationen, die Nachrichtenagentur Reuters sowie eine Reihe von Stiftungen und Zeitungsverlagen.

Ab 2010 war sie Moderatorin der Fernsehnachrichtensendung Journal im DW-TV sowie freie Redakteurin unter anderem für WDR, Zeit Online und Deutsche Welle. Seit Dezember 2014 ist sie Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins.

Ab April 2018 hat sie die Hauptmoderatorin des ZDF-Mittagsmagazins übernommen. Ihr Debüt im ZDF gab sie am 24. Februar 2021, als sie erstmals die 12-Uhr-Heute-Nachrichten gab.

Am 27. Mai 2021 gab das ZDF bekannt, dass Pareigis ab Juli desselben Jahres als dauerhafte Nachfolgerin von Petra Gerster die Moderatorin der 19-Uhr-heute-Nachrichten im ZDF übernehmen wird. Pareigis moderierte am 27. Juli 2021 um 19 Uhr ihr Debütprogramm um 19 Uhr. Ortszeit.

Die Afro-Deutsche Jana Pareigis engagiert sich im Kampf gegen Rassismus, weil sie eine der wenigen ist. Der Dokumentarfilm Afro.Deutschland oder Afro.Germany – Being black and German, der von der Deutschen Welle produziert und in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht wurde, beschäftigte sich mit Rassismus gegenüber in Deutschland lebenden Schwarzen und wurde 2017 in beiden Sprachen veröffentlicht.

Jana Pareigis Eltern
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Ihr Ziel ist es, die Doppelzuordnung von deutscher Identität und Schwarzheit zu dekonstruieren und damit die rassische Vielfalt in Deutschland aufzuzeigen. Ihre Reise nach Deutschland wird im Film dargestellt, während sie Afrodeutsche trifft und sich mit ihnen über ihr Leben und ihre Erfahrungen unterhält.

Neben dem deutschen Rapper Samy Deluxe, dem deutschen Schauspieler und Journalisten Theodor Wonja Michael (1925–2019), der portugiesischen Künstlerin Grada Kilomba, dem südafrikanischen Streetart-Künstler – Aktionskünstler Robin Rhode und dem ehemaligen deutschen Fußballspieler Gerald Asamoah, sie trifft sich mit Beamten des Bundesnachrichtendienstes und Zeitzeugen des Nationalsozialismus Theodor Wonja Michael (1925–2019).

Jana Pareigis Eltern
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Bei ihren Kontakten entdeckte sie verschiedene Stereotypen und Vorurteile über Afrodeutsche, die ihnen in ihrem Alltag begegnen. Ihre Dokumentation zeugt auch von den fortwährenden Formen von Intoleranz, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die heute in der deutschen Gesellschaft zu finden sind.

2019 steuerte Pareigis einen Prolog zur deutschen Neuübersetzung von James Baldwins Essaysammlung Nach der Flut das Feuer bei, die im Springer Verlag erschienen ist. Darin hebt sie die Bedeutung von Baldwins Arbeit für das Verständnis der Gegenwart hervor und teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus.

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