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Horst Drinda Kinder

Horst Drinda Kinder: Horst Eckart Drinda (* 1. Mai 1927 in Berlin; gestorben 21. Februar 2005 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur, der in den 1960er und 1970er Jahren arbeitete. Der Knabe eines Angestellten ging in Berlin zur Schule und dann in Köthen auf die Fliegerschule, um seine Ausbildung abzuschließen. Nach einer Ausbildung zum Flugmotorenschlosser im Junkers-Werk schrieb sich Drinda im Herbst 1944 an der Kriegsschule Gotenhafen ein, um sich weiterzubilden und sich auf eine Laufbahn als Technischer Offizier bei der Bundeswehr vorzubereiten.

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Im Januar 1945 wurde er zur Infanterie eingezogen, bei den Gefechten bei Berlin verwundet und schließlich von den Nazis gefangen genommen und gefangen genommen. Es gelang ihm zu entkommen und beim Aufräumen behilflich zu sein. Im Spätsommer 1945 sang er für Gustav von Wangenheim vor und wurde durch seine Intervention als Stipendiat am Deutschen Theater in Berlin angenommen, wo er von 1946 bis 1947 blieb.

Am 3. April 1946 gab er sein Bühnendebüt in dem Stück Wir nennen dich Hoffnung, geschrieben von Fred Denger. Er spielte als Orestes in den Uraufführungen von Gerhart Hauptmanns Theaterstücken Agamemnons Tod und Elektra, in denen er von der Kritik gefeiert wurde. Anschließend wirkte er von 1948 bis 1950 am Landestheater Halle und von 1971 bis heute am Deutschen Theater zunächst als Gast und dann als Stammgast.

In den 1950er Jahren etablierte sich Drinda als eine der gefragtesten Schauspielerinnen des Theaters. Sein Spielfilmdebüt gab Drinda 1948 mit dem Bild And Again 48, obwohl er lange Zeit keine Filmkarriere anstrebte. Seine bedeutendste Filmrolle spielte er als Kommunist Ernst Machner, der aus dem Krieg zurückkehrte und später Lehrer wurde,

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im Film Die besten Jahre als Arbeiter und Kommunist von 1964/1965, in dem 15 Jahre Bildungsaufstieg in der DDR durch seinen Aufstieg zum Lehrer symbolisiert wurden. Neben der Schauspielerei war David Mitglied des DFF-Schauspielerensembles, wo er auch als Regisseur tätig war. Als Titelfigur der Propaganda-Fernsehserie Ich – Axel Caesar Springer von 1967 bis 1970 erlangte er eine bedeutende Rolle in der Welt der Politik. Drinda wurde vor allem durch ihre Rolle als „Kapitän Hans Karsten“ in der Fernsehserie Zur See bekannt.

In der MDR-Serie In aller Freundschaft spielte er seine letzte Rolle in der Folge Am Ende der Liebe herrscht, die 2003 ausgestrahlt wurde. Seine Lähmung begann 2003, als er innerhalb weniger Minuten zwei Schlaganfälle erlitt. Er starb 2005 im Alter von 77 Jahren und wurde auf dem Friedhof Pankow IV in Berlin-Niederschönhausen, wo er geboren wurde, beigesetzt. Indem Drinda Charaktere auf vielfältige Weise präsentierte, verlieh Drinda sowohl klassischen als auch zeitgenössischen Charakteren eine starke Bühnenpräsenz.

Er beeindruckte auch mit seiner ehrlichen und präzisen Leistung sowohl in ernsten als auch in komödiantischen Themen. So erlangte er beispielsweise mit der Gestaltung von Schillers „Don Karlos“ 1) sowie mit Max Piccolomini in seinem „Wallenstein“ 1) oder mit Ferdinand in Johann Wolfgang Goethes „Egmont“ 1) enorme Popularität als jugendlicher Held ( 1951).

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Im modernen Drama glänzte er als Papst Pius XII Figur des Amphitryon 1) (Regie: Friedo Solter 1) ua Drinda trat auch in komödiantischen Rollen auf wie die offizielle Chlestakow in Gogols „Der Rechnungsprüfer“ 1), die christliche Maske in Sternheims „Der Snob“ 1), und der teuflische Bürgermeister in Benno Bessons 1) Inszenierung der Märchengroteske “Der Drache” 1) von Yevgeny Schwarz 1) ua Eine Auswahl von Drindas Theaterstücken finden Sie auf Wikipedia.

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