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Heino Ferch Geboren

Heino Ferch Geboren | Heino Ferch ist ein deutscher Schauspieler, der in Filmen, Theaterstücken und Fernsehsendungen mitgewirkt hat. In Filmen spielte er Figuren wie Albert Speer in Der Untergang (2004) und Harry Melchior in Der Tunnel (2007). (2001).

Heino Ferch Geboren
Heino Ferch Geboren

Aufgrund des militärischen Hintergrunds seines Vaters begann Heino Ferch seine professionelle Turnkarriere, bevor er in der Theaterbranche in Akrobatik und Tanzrollen wechselte.

Nach seinem Schauspielstudium in Salzburg übersiedelte er 1987 nach Berlin, wo er am Theater arbeitete, bevor er 1988 mit “Schloss Königswald” sein Spielfilmdebüt gab.

Es verging eine lange Zeit, in der er in kleineren Rollen auftrat, bevor er in den 1990er Jahren Erfolge feierte – als Bariton in “Comedian Harmonists” (1997), als Skilehrer in “Winter Sleeper” (1997), als Unterweltfigur (Gangster ) in “Run Lola Run” (1998) oder als Fremdenlegionär in “Straight Shooter” (1998). (1999).

Vor allem seine Actionrollen brachten ihm in den Medien den Spitznamen „Deutscher Bruce Willis“ ein, was auch an seiner körperlichen Ähnlichkeit mit dem gleichnamigen amerikanischen Schauspieler lag.

Während seiner Schulzeit begeisterte er sich besonders für Kunstturnen und Artistik. Aufgrund seiner sportlichen Fähigkeiten wurde er 1978 für das Musical “Can Can” gecastet, das sein Interesse am Schauspielberuf weckte.

Heino Ferch Geboren
Heino Ferch Geboren

In den Jahren nach dem Abitur widmete sich Heino Ferch seinem Schauspielstudium am Salzburger Mozarteum. Seine Ausbildung umfasste neben klassischem Schauspiel unter anderem Gesang, Ballett und Stepptanz.

1987 schloss er seine Ausbildung ab und wurde sofort an die Freie Volksbühne Berlin berufen, wo er bis 1990 als Ensemblemitglied blieb. 1987 bekam er außerdem seine erste Filmrolle im Film “Schloss Königswald”.

Nach seiner Tätigkeit an der Freien Volksbühne wechselte Ferch 1990 ans Berliner Schillertheater, wo er bis zu seiner Emeritierung 1994 blieb.

In dieser Zeit fanden seine Gastspiele an der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen und dem Wiener Burgtheater statt Zeitraum, wie auch einige andere Veranstaltungsorte.

Mit seinen Auftritten sowohl im Theater als auch in der Filmbranche konnte er schnell auf sich aufmerksam machen. Besonderes Lob erhielt er für seine Darstellung des Obersturmbandführers Raufeisen in „Unhold“ (1996) und seine Darstellung des Gestapo-Führers Klaus Barbie in „Lucie Aubrac“ (1996).

1997 verhalf ihm sein Auftritt als Roman Cycowski in der von der Kritik gefeierten Produktion “Comedian Harmonists” zu weitreichender Anerkennung und Popularität.

Heino Ferch etablierte sich schnell als einer der gefragtesten Schauspieler Deutschlands, es folgten eine Reihe erfolgreicher Produktionen für Film und Fernsehen.

Ferch war von 1990 bis 1999 mit seiner Kollegin Suzanne von Borsody liiert und in dieser Zeit verheiratet. Danach war er bei einem Berliner Arzt, der zufällig der Vater seiner Frau ist.

Heino Ferch Geboren
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2003 lernte er die Militärreiterin Marie-Jeanette Steinle kennen, in die er sich verliebte und 2005 heiratete. Die Tochter (Ava) wurde 2008 geboren, das Paar hat zwei Söhne. Fünf Jahre später wurde ihr Sohn Gustav in die Familie geboren.