Friedrich Merz Eltern

Friedrich Merz Eltern: In den 1970er und 1980er Jahren war er als junger Politiker ein glühender Verfechter des Antikommunismus, der wichtigsten Staatstheorie Westdeutschlands und einer zentralen Lehre der CDU.

Merz bezeichnet sich selbst als sozialkonservativ und wirtschaftsliberal und wird als Vertreter der traditionellen etablierten konservativen und wirtschaftsfreundlichen Seiten der CDU wahrgenommen.

Der in seinem Buch „Mehr Kapitalismus wagen“ vertretene Wirtschaftsliberalismus. Er war Vorsitzender der Atlantik-Brücke, einer Organisation, die die deutsch-amerikanische Verständigung und den Atlantikismus fördert.

Er bezeichnet sich selbst als „einen wirklich überzeugten Europäer, einen wirklich überzeugten Transatlantiker“ und ist ein glühender Anhänger der Europäischen Union und der NATO. Merz fordert eine vertiefte Union und “eine europäische Armee”.

All das hat der konservative Merz, den man mit Hartnäckigkeit und Ehrgeiz identifiziert, in seiner Jugend nicht. Etwa zu dieser Zeit sagte er einmal dem „Tagesspiegel“: „Ich hatte schon früh Konflikte mit meinen Eltern, hatte schulterlanges Haar und bin mit dem Motorrad durch die Stadt gerast.“

Aufgrund unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten, insbesondere in disziplinarischen Fragen, trennten sich seine Wege vom Briloner Gymnasium. Das war lange her: Knabbereien in der Pommesbude und Friedrich Merz mit E-Gitarre. Merz behauptet, seine „Verbürgerlichung“ habe stattgefunden, als er zum ersten Mal Eltern wurde.

Er ging nach Bonn, um Jura zu studieren, und lernte auf einer Examensparty seine spätere Frau Charlotte kennen. Sie sagte “Bunte” in einem Interview, dass es für sie “Liebe auf den ersten Blick” gewesen sei. In einem Interview mit RTL erklärte er: „Wir haben beide studiert. Dann haben wir Kinder bekommen und sehr kurz geheiratet.“ Das war 1981.

Auch der Politiker Friedrich Merz genießt es, schöne Landschaften von oben zu betrachten: Er ist Privatpilot. Vor drei Jahren war die Öffentlichkeit neugierig, wie viele Flugzeuge Merz derzeit besitzt. Ein Diskussionspunkt, denn Merz sieht sich nach eigener Selbstbeschreibung nicht als Angehöriger der Oberschicht, sondern eher der gehobenen Mittelschicht.

Merz begann seine politische Karriere 1989 mit seiner Wahl ins Europäische Parlament, wie der CDU-Kreisverband Fulda mitteilte. Seit 1972 ist er Mitglied der CDU.

Merz war von 1994 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1996 bis 1998 Vorsitzender des Finanzausschusses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Von 2000 bis 2002 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 2002 stellvertretender Vorsitzender. 2004 trat er von diesem Amt zurück. 2009 verließ Merz den Bundestag.

Der Merkel-Kritiker erfand den Begriff deutsche Leitkultur und plädierte für Sozialabbau, Gentechnik und Atomkraft. 2003 sorgte er mit seinem radikalen Steuervereinfachungsvorschlag für Aufsehen. Ziel war es, dass jeder Bürger seine Einkommenssteuer auf einem Bierdeckel berechnen kann.

Auch der Lobbyist Merz gilt als gut vernetzter Finanz- und Wirtschaftsspezialist. Seit 2014 ist Merz als Senior Counsel bei der internationalen Anwaltssozietät Mayer Brown LLP tätig.

Er war unter anderem Aufsichtsratsmitglied der AXA Konzern AG, der Deutsche Börse AG, der Borussia Dortmund Management GmbH und der Commerzbank AG.

Von 2017 bis 2020 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats des Flughafens Köln/Bonn und von 2016 bis 2020 in gleicher Funktion bei der Deutschlandeinheit des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock.

Merz soll Mitglied des Andenpakts sein, einem bedeutenden Netzwerk, das 1979 von Mitgliedern der CDU-Jugend während einer Reise in die Anden gegründet wurde. Nach Abschluss des Jurastudiums 1985 arbeitete er als Richter und Wirtschaftsanwalt, bis er 1989 hauptberuflich Politiker wurde.

Mit seiner Wahl in den Bundestag wurde er zum prominentesten Finanzpolitiker der CDU. Zum Zeitpunkt seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, deren Ko-Vorsitzender er ist, waren er und Angela Merkel erbitterte Rivalen um die CDU-Spitze.

Nachdem ihn 2002 Angela Merkel als Parteivorsitzende ablöste, verschwand er bis zu seiner Rückkehr in den Bundestag 2021 sukzessive aus der Politik und trat dann der Regierungskoalition bei.

Er diente als Vorsitzender der Atlantic Bridge Association, einer Organisation, die die deutsch-amerikanische Verständigung und den Atlantik fördert, und bezeichnete sich selbst als „einen voll und ganz überzeugten Europäer,

einen wirklich überzeugten Transatlantiker“ zur Unterstützung der Europäischen Union und der NATO. Zu den Vorschlägen von Merz gehören eine stärkere Union und “eine Armee für Europa”.

Nachdem er im Dezember 2018 seine Bewerbung um die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Fraktionsvorsitzender verloren hatte, wurde er im Januar 2019 als zusätzliches Mitglied in die CDU-Kommission Soziale Marktwirtschaft berufen, ein Expertengremium aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Merz beendete seine Amtszeit als Vorstandsvorsitzender von Blackrock zum Ende des ersten Quartals 2020, verbunden mit einer Wiederwahlbewerbung für den CDU-Parteivorsitz.

Beim CDU-Parteitag 2021 verlor er eine digitale Stichwahl gegen seinen Kontrahenten Armin Laschet. Auf dem Parteitag am 22. Januar 2022 wurde er mit 94,62 Prozent der Delegiertenstimmen zum CDU-Vorsitzenden gewählt.

Jan Schipmann ist Moderator und Moderator. Er präsentiert sich als “kaukasischer Mann mittleren Alters mit Tätowierungen” und porträtiert und entschlüsselt dann 18 Minuten und 13 Sekunden lang den neuen CDU-Vorsitzenden. Ziel sei es, „den Wahrheitsgehalt der vorherrschenden ‚Klischees‘ über den 66-jährigen Politiker zu überprüfen.