Familie

Frank Gust Familie

Frank Gust Familie: Frank Gust (* 24. Mai 1969 in Oberhausen) ist ein deutscher Serienmörder, der 1998 wegen vier Morden, darunter einer Vergewaltigung, zwischen 1994 und 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde , hatte er bereits Hunderte von Tieren sexuell missbraucht und sie dabei getötet.

Bis zu seiner Versetzung wurde Gust in der Volkspresse als Rhein-Ruhr-Ripper bezeichnet. Ob der Umgang mit verschiedenen Medienformaten mit Frank Gust, seine Taten und deren Darstellung im großen Ganzen angemessen sind, ist immer wieder umstritten.

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Frank Gust wuchs als schikanierter und missbrauchter Junge auf, der routinemäßig von seinen Nachbarn vergewaltigt wurde und schließlich im Alter von acht Jahren selbst zum Tierschänder wurde. Er war äußerlich bescheiden und schüchtern. Sein eigener Wunsch, im Alter von 15 Jahren in einem Jugendheim untergebracht zu werden, führte zu seiner Beteiligung an der Verbrennung und dem Aufschneiden der ersten menschlichen Leichen, die als Jugendlicher in der Leichenhalle des Oberhausener Friedhofs stattfanden.

Sein Jagdschein und der legale Waffenschein wurden beide im Alter von 20 Jahren erworben, was dazu führte, dass er im Laufe der Jahre heimlich immer größere Tiere tötete. Als Gust im Jahr 2000 vor Gericht gestellt wurde, wurde er des Mordes und der Verstümmelung von insgesamt vier Frauen sowie des Folterns und Tötens einer großen Anzahl großer und kleiner Tiere für schuldig befunden. Gust gilt als sexueller Sadist unter den Serienmördern und wurde für seine Verbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Frank Gust wurde 1969 als zweiter Sohn seiner Eltern, die beide Musiker waren, in Oberhausen geboren. Aufgrund des Alkoholkonsums des Vaters und der mangelnden Sorge um die Familie reichte die Mutter nur wenige Monate nach der Geburt ihres Kindes die Scheidung ein. Da es keine Unterhaltszahlungen gab, konnte die Mutter Vollzeit arbeiten, während die Großmutter sich um die beiden Kinder kümmerte. Als die Oma wenig später krank wurde, war die Familie am Boden zerstört.

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Von Montagmorgen bis Samstagnachmittag wurde Frank Gust im Oberhausener Kinderheim betreut, wo er bis zu seinem Tod blieb. Nach seiner frühen Trennung von bekannten Betreuern kam es laut dem österreichischen Fallanalytiker und Kriminalpsychologen Thomas Müller sowie der Kriminologin Petra Klages, die sich intensiv mit dem Fall Gust beschäftigt hat, zu einer der ersten emotionalen Störungen, die seine spätere Karriere als ein Täter.

Gusts Familie zog während seiner Kindergartenzeit in ein winziges Haus, wo er mit seinem Bruder, seiner Mutter, seiner Großmutter und anderen Verwandten lebte. Außerhalb seines Elternhauses wurde der Einzelgänger von klein auf gemobbt und irgendwann in seinem Leben von anderen Jugendlichen sexuell missbraucht. Während der zweiten Ehe der Mutter, 1977, zog die Großmutter neben das Haus des Stiefvaters.

Der schüchterne Junge hatte mit der Umstellung zu kämpfen und entwickelte ein Bettnässerproblem. Außerdem begann er etwa zu dieser Zeit mit Ladendiebstählen und erlangte einen weithin bekannten Ruf als Lügner.

Als er nach Hause zurückkehrte, durchsuchte ihn sein Stiefvater routinemäßig und tadelte ihn hart für jedes Fehlverhalten. Nachdem Gust bis zu seinem neunten Lebensjahr immer selbst Opfer geworden war, begann sich seine eigene Tat zunächst in Form von Tierquälerei zu manifestieren.

Im Alter von acht Jahren hatte er bereits eine starke Neigung zu Tierbrutalität gezeigt. Gust kaufte im Alter von neun Jahren von einem Klassenkameraden ein Meerschweinchen, das er jedoch nicht behalten durfte, da sein Stiefvater empfindlich auf Tierhaare reagierte.

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Auf Wunsch seiner Großmutter wurde von ihm erwartet, dass er das Tier einschlägt. Er band das Tier an Stöcke, die er mit Bast in den Boden hämmerte, und versuchte, es mit einer Betonplatte zu töten, die zu schwer zum Heben war.

Die Betonplatte hingegen traf nicht den Kopf des Meerschweinchens, sondern seinen Körper, wodurch ihm die Eingeweide aus dem Körper floss. Gust war von diesem Anblick entzückt, und er begann sofort mit den Händen in der Bauchhöhle des Meerschweinchens herumzuwühlen.

Dabei „fühlte [Gust] die Eingeweide“ des verstorbenen Tieres und „liebte das Gefühl, die Wärme“, die er hatte, als er seine Hände in die Bauchhöhle legte. Später definierte Gust dieses prägende Ereignis, das er mit großer Intensität erlebt hatte, als eine Art „Schlüsselerlebnis“, das er durchgemacht hatte.

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