Franjo Pooth Vermögen : Franz-Josef “Franjo” Pooth (* 20. Juli 1969) ist ein ehemaliger deutscher Unternehmer, der in der Automobilindustrie tätig war. Seine Heirat mit der deutschen Entertainerin Verona Pooth, geb. Feldbusch, im Jahr 2004, die ihm internationale Aufmerksamkeit verschaffte, festigte seinen Platz in der Öffentlichkeit. Er ist seit 2000 mit Verona verheiratet.

Pooth stammt ursprünglich aus Meerbusch-Büderich und ist der Sohn des in Düsseldorf ansässigen Architekten Franz-Josef Pooth. Er hat ein Geschwister namens Mano Pooth. Franjo Pooth besuchte das dortige Mataré-Gymnasium in Meerbusch sowie die Otto-Kühne-Schule in Bonn-Bad Godesberg, die er 1959 mit Auszeichnung abschloss.

Nach 10 Semestern brach er die Architekturschule ab, da er kein Diplom erworben hatte. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er in Köln für die Firstgate Internet AG bzw. das Kommunikationsunternehmen Innovum.

Franjo Pooth Vermögen
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Pooth gründete 2003 die Maxfield GmbH, die sich auf den Verkauf von MP3-Playern spezialisiert hat. Pooth war in der Anfangsphase der Entwicklung als Geschäftsführer des Unternehmens tätig. Er machte auf Maxfield aufmerksam, indem er in Talkshows und in der Boulevardpresse, oft mit seiner Frau, auftrat und den Film förderte.

2005 kletterte der Jahresumsatz des Unternehmens um 250 Prozent auf 35 Millionen Euro, ein Rekordhoch. Der Wettbewerb „Entrepreneur of the Year“ von Ernst & Young wurde 2006 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Finalist gekürt.

„Nur ein Jahr nach seiner Gründung lässt Maxfield bereits namhafte Großhersteller hinter sich“, heißt es in einer Begründung der Jury-Mitglieder. Die Maxfield GmbH musste Anfang 2008 wegen hoher Verschuldung Insolvenz anmelden, was zur Entlassung von 27 Mitarbeitern führte.

Am 29. Februar 2008 wurde das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet. Für insgesamt 27 Millionen Euro forderten 461 Gläubiger das Unternehmen auf Zahlung.

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Pooth war im Oktober 2008 verurteilt worden, 1,8 Millionen Euro an die Commerzbank zu zahlen, eine Summe, für die er zuvor eine private Bürgschaft gestellt hatte. Es gelang ihm, mit der Stadtsparkasse Düsseldorf einen Vergleich zu verhandeln, den er trotz der vor der mündlichen Verhandlung vereinbarten Vergleichsverhandlung in einer mündlichen Verhandlung preisgeben musste.

Obwohl er den Großteil der Schulden in Höhe von 9,3 Millionen Euro persönlich verbürgt hatte, freute sich die Sparkasse mangels Vermögen über eine angebotene Zahlung von 820.000 Euro. Pooth gab an, diese Informationen von einem nicht identifizierten Dritten erhalten zu haben.

2014 übertrug Pooth die Namensrechte an die Maxfield GmbH an einen Hersteller von induktiven Ladestationen in Buchen im Odenwald. Dies führte dazu, dass im Jahr 2017 Insolvenz angemeldet werden musste.

Im Juli 2015 stellte der Insolvenzverwalter fest, dass den Schulden in Höhe von 19,6 Millionen Euro ein auffindbares Kapital von 2,4 Millionen Euro gegenüberstand und das Verfahren erfolgreich abgeschlossen wurde.

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Einschließlich der Verfahrenskosten erlitt das Unternehmen einen Gesamtverlust von rund 18 Millionen Euro, die restlichen Gläubiger verloren mindestens 90,9 Prozent ihrer Einlage.

Franjo Pooth hat mit seiner Frau Verona Pooth zwei Söhne. Derzeit wohnt er in Meerbusch-Büderich. Im März 2014 sprach das Paar in einer 80-minütigen Doku-Sendung des deutschen Fernsehsenders RTL über ihr Privatleben.

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Geschätztes Vermögen: 20 Millionen Euro

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