Carla Reemtsma Vater

Carla Reemtsma Vater: Reemtsma wuchs im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf auf. Sie besuchte das Werner-von-Siemens-Gymnasium in Berlin-Nikolassee, wo sie als Klassen- und Schülersprecherin tätig war. 2015, nach dem Abitur,

Sie zog nach Münster, um Politik und Wirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu studieren. Sie bekommt Geld von der Studienstiftung des deutschen Volkes, damit sie zur Schule gehen kann. Carla Reemtsma ist eine Cousine von Luisa Neubauer und mit der ehemaligen Besitzerin der Zigarettenfabrik Reemtsma verwandt.

Carla Reemtsma Vater
Carla Reemtsma Vater
  • Carla Reemtsma interessierte sich nach eigenen Angaben schon als Teenager für Politik.
  • Sie hatte bereits Erfahrung mit Klimaaktivismus, bevor sie anfing, Fridays for Future-Demonstrationen in Münster zu organisieren.
  • Nach dem Auszug aus dem Elternhaus, als sie plötzlich viele Konsumentscheidungen alleine treffen musste, wurde ihr vieles bewusst. “

  • Es ist einfach absurd, wenn wir in der WG Ökostrom haben, aber meine Uni Millionen in RWE-Aktien investiert hat.”
  • Mit einer Gruppe Gleichgesinnter setzte sie sich dafür ein, dass staatliche Institutionen wie ihre Universität nicht in fossile Brennstoffe investieren. “
  • Und dann kam Greta.”
  • Reemtsma ist auch Jugendbotschafterin der internationalen Organisation ONE, die sich für die Beendigung der extremen Armut in Afrika einsetzt.

Gemäß den testamentarischen Bestimmungen seines Vaters erhielt Reemtsma mit Vollendung des 26. Lebensjahres die Möglichkeit, über sein Erbe zu verfügen. 1980 trennte er sich von der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH,

indem er seine Anteile an Tchibo verkaufte; Seitdem ist er nicht mehr mit dem Unternehmen verbunden. Laut Manager Magazin gehört er dank seines Vermögens von 700 Millionen Euro zu den 150 reichsten Menschen Deutschlands.

Am 25. März 1996 war Reemtsma das Ziel einer Entführung, die von vier verschiedenen Männern durchgeführt wurde. Am 26. April gaben sie ihn nach Erhalt einer Lösegeldzahlung von 30 Millionen DM seiner Familie zurück. In dem Buch, das er 1997 unter dem Titel „Im Keller“ schrieb und veröffentlichte, berichtet er über seine Erfahrungen mit Entführung, Inhaftierung und späterer Freilassung.

Seine Privatdetektive spielten eine entscheidende Rolle dabei, den Verantwortlichen für die Entführung in Südamerika ausfindig zu machen und ihn damit der deutschen Strafjustiz auszuliefern. Die drei Personen, die bei der Durchführung des Verbrechens geholfen hatten, wurden ebenfalls festgenommen und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Carla Reemtsma ist eine der bekanntesten Aktivistinnen der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung, der sie seit Januar 2019 angehört. Sie ist seit 2019 Mitglied der Bewegung. Erstaunlich. Denn lange Zeit gab es nur eine andere Person, ihre Cousine Luisa Neubauer. Sie wurde zum öffentlichen Gesicht des Protests und wurde häufig als „deutsche Greta Thunberg“ bezeichnet.

Aber Reemtsma hat es geschafft, in sehr kurzer Zeit fast so viel Popularität zu erlangen. Vor allem in den vergangenen Monaten, in denen das öffentliche Leben und die Proteste auf den Straßen lahmgelegt waren, ist sie zu einer gefragten Gesprächspartnerin für Interviews und Diskussionsrunden geworden.