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Arno Camenisch Familie

Arno Camenisch Familie: Neben seinen Büchern (USA) hat er auch im Harper’s Magazine (New York) und in der Compilation Best European Fiction 2012 veröffentlicht. Seine Werke wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, und seine Lesungen führten ihn nach Hongkong, Moskau, Buenos Aires und New York.

Zahlreiche Ehrungen folgten, darunter der Hölderlin-Preis, der Schweizer Literaturpreis, der ZKB-Schillerpreis und eine Nominierung für den Europäischen Literaturpreis in Holland für seine „Bündner-Trilogie“. Im März 2015 strahlten das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm Arno Camenisch – Writing on the Edge aus.

Seit seinem MA in Creative Writing an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in Biel lebt er in Biel. 2009 erschien sein erstes Buch Sez Ner.

Neben seiner Buchveröffentlichung (USA) hat er auch Arbeiten im Harper’s Magazine (New York) und Best European Fiction 2012 veröffentlicht.

Seine Werke wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, und er hat Lesungen von Hongkong bis Moskau und von Buenos Aires bis New York gegeben.

Seine romanische Abstammung erleichterte Camenisch das Spanischlernen in Lateinamerika. Von 2004 bis 2007 war Camenish für die folgenden fünf Jahre Lehrer am Colegio Suizo de Madrid in Madrid, Spanien.

Camenisch, seit 2007 Bürger von Biel/Bienne, der zweisprachigen Hauptstadt des Kantons Bern, hat an der Hochschule der Künste Bern (Jahrgang 2007-2010) einen Bachelor in Literarischem Schreiben erworben und lebt dort seit 2007.

Arno Camenisch Camenisch, der verheiratet ist, begann seine Laufbahn als Lehrer und Ausbilder, bevor er sich anderen Berufen zuwandte. A. Zusätzlich wird es an der Schweizer Schule in Madrid unterrichtet. Später erwarb er einen Master in Kreativem Schreiben an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in Biel, wo er seitdem lebt.

Seine Romane „Sez Ner“ (2009), „Behind the Station“ (2010), „Ustrinkata“ (2013), „Fred and Franz“ (2014), „Next Stop Desire“ (2015) und „The Kur“ (2016) sind alle zwischen 2009 und 2016 erschienen Publikationen, es erschien im Harper’s Magazine (New York) und Best European Fiction 2012 (USA).

Der Bestseller wurde mit dem Schillerpreis (Zürcher Kantonalbank), dem Berner Literaturpreis und dem Bündner Förderpreis ausgezeichnet. Camenisch erklärt in düsteren, gedämpften Sequenzen seine Beobachtungen vom Leben auf einer Bündner Alp am Fusse des Piz Sezner:

“Der Senner ruht mit Kopfschmerzen und einer aufgekratzten Wange neben den Schweinen. Der nahegelegene Alpbulle packte ihn am Ohr, als er versuchte, den Bullen loszuwerden…»

Der Bestseller in Deutsch und Rätoromanisch wurde mit dem Schillerpreis (Zürcher Kantonalbank), dem Berner Literaturpreis und dem Förderpreis des Kantons Graubünden ausgezeichnet.

Camenisch beschreibt das Leben auf einer Bündner Alm am Fusse des Piz Sezner in düsteren, vielschichtigen Sequenzen: «Das Schwein senkt den Kopf des Hirten und verdreht ihm den Rücken. Als er versuchte, den Stier an einen Nachbarn zu verkaufen, zerreiste ihn der Stier von einem nahegelegenen Berg und warf ihn zu Boden…»

In seinen Texten will der Autor den Leser verärgern. Es ist nicht ungewöhnlich, das Bekannteste im Unbekannten zu finden. “Ambivalenz und Ambiguität sind für mich lebenswichtig. Er fährt fort: “Vielleicht liegt das daran, dass es dem erfolgreichen jungen Autor gelegentlich genauso geht.”

In seinem neuen Stück „Hinter dem Bahnhof“ erzählt er die Dorfbewohner und ihren Alltag aus der Perspektive eines noch nicht erwachsenen Siebenjährigen. Nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise und lässt ihn an Schabernack und großen und kleinen Dramen teilhaben.

Durch die Wiederholung gewinnen Farbe und Rhythmus der Geschichte ihre beruhigende Wirkung. Dies liegt daran, dass Camenisch über eine eigens konstruierte lautmalerische Sprache verfügt, die die Aufnahme eines lebendig und humorvoll klingenden Dialektwortes ermöglichte.

Siebeneinhalb Finger sind auf Großvaters Hand. Zweieinhalb fehlende Finger wurden von seiner Hand genommen und auf die große Bandsäge gelegt. …» Sein Halsring wird am linken Ringfinger getragen…»

Ich zog mich auf den Balkon des Zimmers zurück, der das Tal mit den Farmen auf der gegenüberliegenden Seite überblickte, und dachte über George Orwell nach und wie Drohnen eingesetzt wurden, um Kinder zur Schule zu bringen.

Wir verbrachten Tage damit, den Wald zu erkunden, morgens das Haus zu verlassen und abends zurückzukehren; was dazwischen geschah, lag an uns.

Von weitem war ein See zu sehen, und am Himmel hingen ein paar Wolken. Mit minimalem Aufwand lassen sich alle Social-Media-Accounts der Kinder regulieren, die Eltern bestimmen das soziale Umfeld ihrer Kinder, und wenn den Geräten der Strom ausgeht, wird alles in einem Cloud-Backup hoch über den Wolken gespeichert.

Das große Gehirn vergisst nie. Unser Gehirn besaß jedoch die wertvolle Fähigkeit zu vergessen. Your love kills me, war der Refrain eines Songs von „Tocotronic“, der im Hintergrund lief,

und ich konnte nicht anders, als an diese Frau zu denken, die ich kennengelernt hatte und die ich sehr mochte, die mich aber im Griff hatte nach nur ein paar wochen, wo ich war und mit wem, so that Ich ging schnell.